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Jugendliche zeigen sich bewegt von Geschehnissen im Konzentrationslager Bergen-Belsen

Fernab des Feuerwehralltags

Waltringhausen. Mit einem Thema fernab der Feuerwehrtechnik haben sich 21 Jungen und Mädchen sowie ihre Betreuer aus den Jugendfeuerwehren Riehe und Waltringhausen beschäftigt. Sie haben das ehemalige Konzentrationslager Bergen-Belsen besucht.

veröffentlicht am 02.04.2015 um 20:02 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:42 Uhr

Zu dem Aufenthalt gehörte eine Führung über das Außengelände. Die jugendlichen Besucher sollten so einen Eindruck von den Ausmaßen des ehemaligen Lagers bekommen. Eine weitere Station war das Ausstellungsgebäude. Anhand von Filmausschnitten, Fotos und Berichten von Überlebenden bekamen die Jungen und Mädchen einen Einblick in die Geschehnisse. Insbesondere die kurz nach dem Eintreffen der britischen Streitkräfte entstandenen Aufnahmen haben die Jugendlichen tief bewegt, so der Rieher Jugendfeuerwehrwart Raphael Drewnitzky. Besonders markant sei der Abtransport der Leichen mithilfe von Bulldozern gewesen.

Den Abschluss bildete der Abstecher zu den Grabanlagen der Gedenkstätte. Dort lauschten die Nachwuchsbrandbekämpfer den Gedichten, die internierte Väter für ihre Kinder geschrieben hatten.r




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