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Mitglieder des FDP-Bezirksverbandes Hannover/Hildesheim treffen sich im Park-Café zum Sommerfest

Festgesellschaft wartet auf ein besseres Koalitionsklima

Bückeburg (rd). Rund 60 Mitglieder des FDP-Bezirksverbandes Hannover/Hildesheim und Gäste haben im Schlosspark das Sommerfest des Verbandes gefeiert.

veröffentlicht am 22.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 08:21 Uhr

Bereits zum dritten Mal haben sich die Liberalen im Park-Café getroffen, um sich in angenehmer Atmosphäre über das politische Geschehen auszutauschen. Die Vorsitzende Dr. Claudia Winterstein dankte dem Kreisvorsitzenden Mense für die Vorbereitung und ging dann mit einigen Worten auf das „Berliner Polittheater“ ein. Als Bundestagsabgeordnete resümierte sie selbstkritisch das politische Bühnenspiel und versprach den Anwesenden, zur Besserung des Koalitionsklimas beizutragen.

Brigitte Bödeker als stellvertretende Kreisvorsitzende und Vorsitzende des Ortsverbandes Bückeburg/Bad Eilsen/Obernkirchen begrüßte die Anwesenden. Sicher sei Selbstkritik angebracht, sagte sie. Man solle nicht nur der FDP die Schuld zuweisen. Was da zum Teil von der Presse publiziert werde, sei „maßlos überzogen“.

Besonderen Dank richtete Bödeker trotz Abwesenheit an Walter Hirche, den ehemaligen Minister für Wirtschaft und Verkehr in Niedersachsen. Er habe sich große Verdienste erworben. Erwähnenswert sei das „Begleitende Fahren“ von Personen, die ihren Führerschein mit 17 Jahren erworben haben. Dieses Projekt habe die Unfallzahlen bei Fahranfängern erheblich reduziert und werde jetzt in allen Bundesländern umgesetzt. Auch für die flächendeckende DSL-Anbindung, die in einem so weitläufigen Bundesland wie Niedersachsen für Gewerbetreibende existenziell wichtig sei, habe sich Hirche eingesetzt.

Brigitte Bödeker: Selbstkritik ist angebracht.

Als Gastreferent sprach der FDP Fraktionsvorsitzende des Niedersächsischen Landtages, Christian Dürr. Er sprach über die Spar- und Konsolidierungsanstrengungen seit 2003: Inzwischen sei ein ausgeglichener Haushalt absehbar. „Wir haben an den richtigen Stellen gespart, den Arbeitsmarkt belebt, Bürokratie abgebaut, in Bildung investiert und auch in der Verkehrspolitik das Notwendige getan“, bilanzierte Dürr.




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