weather-image
19°
×

Maik Beermann und Georg Hudalla im Gespräch / Erdkabel-Gesetz für Südlink auf dem Weg

Feuerwehr bekommt mehr Geld

Samtgemeinde Rodenberg. Südlink, Feuerwehr und Flüchtlinge – diese drei Themen haben beim Antrittsbesuch des Bundestagsabgeordneten Maik Beermann bei Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla im Fokus gestanden. Beermann signalisierte, dass die bei der Südlink-Podiumsdiskussion vergangene Woche geforderte Gesetzesänderung bereits auf dem Weg ist.

veröffentlicht am 23.01.2015 um 17:40 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:22 Uhr

Dabei ging es um eine Besserstellung von Erdkabel-Lösungen gegenüber den aktuellen Vorgaben. Beermann erklärte, dass in dieser Woche ein 37-seitiger Referenten-Entwurf zum Thema Erdkabel aus dem Bundeswirtschaftsministerium gekommen sei. Dieser hat eine Gesetzesänderung zum Ziel. Beermann hält es für sinnvoll, darin nicht mehr prozentuale Vorgaben zu verankern, sondern die Frage nach Erdkabel oder Freileitung von den Interessen der Bürger abhängig zu machen.

Hudalla lag das Thema Feuerwehr am Herzen, weil er sich wünscht, dass diejenigen Brandbekämpfer, die auf der Autobahn im Einsatz sind, besser ausgerüstet werden. Weil aber den Kommunen das Geld fehlt, plädierte der Verwaltungschef dafür, dass der Bund – es handelt sich schließlich um die Bundesautobahnen – mehr Geld zur Verfügung stellt.

Allerdings nur jenen Ortsfeuerwehren, die die Autobahnbelastung zu schultern haben. „Wenn wir Feuerwehrleute zu solchen Einsätzen losschicken, müssen die auch die bestmögliche Ausrüstung haben“, betonte Hudalla. Beermann zeigte sich offen für derartige Gedanken.

Er sprach darüber hinaus die Idee an, Funktionsträgern der Feuerwehren zusätzliche Rentenpunkte einzuräumen, denn auch die Personalsituation sei angesichts des Bevölkerungsrückgangs ein Problem. Finanzieren müsste dies der Bund mit Steuergeld.

Von Beermann auf die aktuelle Flüchtlingssituation angesprochen, teilte Hudalla mit, dass die Samtgemeinde verstärkt Eigentümer von Gebäuden anspricht, die als Asylbewerberwohnungen infrage kommen. Zudem unterstütze die Verwaltung den Präventionsrat und das Bündnis für Demokratie (Büro), die sich die Hilfe für Flüchtlinge auf die Fahnen geschrieben haben. Diese nutzten zu diesem Zweck das städtische Gebäude „Backhaus aktiv“. Daher habe es ihn, Hudalla, gewundert, dass sich Büro-Sprecher Uwe Märtens in der vergangenen Woche öffentlich mehr Unterstützung von ihm gewünscht hatte.

Beermann betonte, die Betreuung der Flüchtlinge vor Ort sei entscheidend für die Integration. Den Gedanken einer Überfremdung hält er angesichts der im Raum stehenden Zahlen für unbegründet.gus




Anzeige
Anzeige
Anzeige