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Viel in Bewegung durch neues Fahrzeug, neue Halle, neue Ausrückordnung

Feuerwehr „bekommt neues Gesicht“

Möllenbeck. Mit 16 Einsätzen hatte es die Ortsfeuerwehr Möllenbeck im vorigen Jahr zu tun. Und darunter war dieses Mal „nur ein (einziger) Fehlalarm im Kloster“, erinnerte Ortsbrandmeister Markus Dinter zur Jahresversammlung. Wie oft die aktuell 44 Mitglieder der Einsatzabteilung in diesem Jahr unterwegs sein werden, das kann auch ein Ortsbrandmeister nicht vorhersagen. Aber 2015 werde auf jeden Fall „ein Jahr der Neuerungen“, kündigte Dinter an.

veröffentlicht am 24.01.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Auf organisatorischer Seite bringe die neue Alarm- und Ausrückordnung Veränderungen für die Rintelner Ortsfeuerwehren, versicherte er. Dabei stehe eine „intensive Zusammenarbeit mit der Ortsfeuerwehr Rinteln“ an, besonders in Zusammenhang mit Einsätzen im Rintelner Industriegebiet Süd. Darüber hinaus seien handfeste und sichtbare Neuerungen zu bewältigen durch die Übernahme des neuen Fahrzeuges vom Typ LF 10. Hintergrund: Aufgrund der größeren Dimensionen des modernen Fahrzeugs sowie baulicher und räumlicher Bedingungen nimmt die Stadt Rinteln einen „Rundumschlag“ in Angriff und lässt eine neue Fahrzeughalle in Massivbauweise errichten. Dafür werden die bisherige Garage sowie der alte und überflüssige Schlauchturm abgerissen. Und damit „bekommt die Ortsfeuerwehr Möllenbeck ein völlig neues Gesicht“ sagte der Ortsbrandmeister voraus.

Etwas mehr Bewegung kann in diesem Jahr auch der Bereich Wettbewerbe vertragen, unterstrich Gruppenführer Tim Schinz mit seinem Bericht. Denn, „was das Wettbewerbsjahr 2014 angeht, war es doch eher durchwachsen“. Unter dem Strich stand für Schinz letztlich dennoch ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis durch unter anderem den Rintelner Stadtmeistertitel, den sich die Seriensieger bei 441,7 Punkten nach drei Jahren zurückholten. Dazu motivierte er zu neuen Höhenflügen: „Beim Landesentscheid 2015 sind wir wieder dabei!“

Und „wieder dabei“ ist die Feuerwehr Möllenbeck auch am 7. März im Brückentorsaal. Dann aber in der Gastgeberrolle mit der Ausrichtung des mittlerweile 8. Kuppelcontest, als Spezialität der Möllenbecker. Solche Ergebnisse basieren auf außerordentlichem Engagement der aktiven Mitglieder wie zum Beispiel Tobias Greimeier, der sich von Tim Schinz für die höchste Dienstbeteiligung im Vorjahr mit dem Titel „Feuerwehrmann des Jahres“ auszeichnen lassen durfte.

Ausgezeichnet (für langjährige aktive Mitgliedschaft) mit dem silbernen Ehrenzeichen wurden darüber hinaus Corinna Schulz, Susanne Quäck, Daniel Jakschik sowie Klaus-Jürgen Cezanne.

Und auf Günter Mergel als altgedientem Feuerwehrmann wartete die Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft. Und Rolf Lührs sowie Bärbel Skoruppa, die seit zehn beziehungsweise 20 Jahren im „Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Möllenbeck“ mitwirken, erhielten ebenfalls ein großes Dankeschön mit Urkunde.

Befördert wurden Jan Brömmer, Niklas Laskowski sowie Jelena Reimann (Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau); Hagen Thiemann, Philip und Alexander Schön, sowie Melanie Wallenstein (Oberfeuerwehrmann/Oberfeuerwehrfrau) und Kai-Uwe Herchenröder zum 1. Hauptlöschmeister.

Aufgrund ihrer Leistungen bei den Kreismeisterschaften 2014 erhielten Maike Begemann, Melanie Schulz sowie Alexander Ehlers das Niedersächsische Leistungsabzeichen in Bronze für Aktive. Das entsprechende Leistungsabzeichen in Silber aufgrund ihrer Ergebnisse beim Regionalentscheid ging an Maike Begemann; Melanie Schulz sowie Philip Schön. Und noch höher rauf ging es für Vanessa Schell und Kyra Axthelm mit dem Bundesleistungsabzeichen in Bronze, die beim Landespokalwettbewerb nach CTIF-Richtlinien (ausgetragen in Möllenbeck anlässlich des 80 jährigen Bestehens ihrer Feuerwehr) mitgepunktet hatten.

Im Zuge der Wahlen der Funktionsträger wurden unter anderem im Amt bestätigt: Tim Schinz (Gruppenführer), Melanie Schulz (Schriftführerin), Corinna Schulz und Daniela Eberwein (Leiterinnen der Kinderfeuerwehr). Neuer Leiter der Jugendfeuerwehr wurde Marco als Nachfolger für Dennis Winter, der nach erfolgreichen und spannenden Jahren sein Amt zur Verfügung stellte.




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