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Die Brandschützer sind auch für die dörfliche Gemeinschaft wichtig

Feuerwehr Kleinenberg – eine tolle Gemeinschaft

KLEINENBERG. Es wurde ein wenig eng im Versammlungsraum der Kleinenberger Feuerwehr anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung.

veröffentlicht am 18.02.2020 um 11:53 Uhr

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Reporter

Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil beging die sich topp verstehende Gemeinschaft einen harmonisch fröhlichen Abend. Hierzu trug unter anderem auch ein humorvoll vortragender Ortsbrandmeister Dieter Keuneke bei, der allerdings seine Kameraden, wie es sich für einen fürsorgenden und zukunftsdenkenden Leiter gehört, auch daran erinnerte, rechtzeitig an seinen Nachfolger zu denken.

Er sei einer der dienstältesten Führungskräfte, und so sei es legitim und angeraten, den Führungskräftenachwuchs ins Auge zu nehmen. Dass dieser eine funktionierende und hoch motivierte Einheit in Kleinenberg übernehmen könne, stand nach dem Bericht des Ortsbrandmeisters außer Frage. 30 Aktive, für einen kleinen Ort eine stolze Zahl, wie Keuneke bemerkte, würden den Stamm bilden, der kontinuierlich Verstärkung aus der Jugendfeuerwehr erhalte. Zu den Aktiven würden auch 9 Frauen gehören, die einen gleichwertigen Dienst verrichten und über einen guten Ausbildungsstand verfügten.

Hier zeige sich, wie segensreich sich die Gründung der Kinderfeuerwehr (6 Löschdachse) und die schon länger aktive Jugendgruppe (10 Mitglieder) für die aktiven Kameraden sei. „In diesem Zusammenhang und mit Blick auf die Wettkampferfolge ist mein Lob an die Ausbilder absolut angebracht“, so der Feuerwehrchef. Neben recht spektakulären Einsätzen wie einem Gasunfall in Neersen habe sich 2019 eine Vielzahl von weiteren Aktivitäten ergeben, von Übungen, Schulungen über Brandsicherungswachdienst bis hin zu Dorfgemeinschaftsaufgaben. Alles zusammen könne er feststellen, dass die Kleinenberger Wehr sich als ein hervorragender Baustein im Gemeinschaftsgefüge der Bergdörfer erweise.

Den Punkt konnte auch Stadtbrandmeister Maik Gödeke in seinem Grußwort nicht weglassen. Gerade im Hinblick auf die Entwicklung in Eichenborn, deren Wehr gemeinsam mit Neersen fungiere, habe sich gezeigt, wie wichtig eine Feuerwehreinheit für die dörfliche Gemeinschaft sei. „Das haben wir nach Großenberg gelernt, wenn auch etwas spät. Doch vielleicht gelingt ja für Großenberg eine Reaktivierung ähnlich dem Eichenborner Muster“, lautet seine Hoffnung.

Bleibt noch zu erwähnen, dass Larissa Gräbner sich nun Oberfeuerwehrfrau nennen darf und Marlon Lönnecker aus der Hand des Stadtbrandmeisters seine Urkunde zum Hauptfeuerwehrmann erhielt.




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