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Todenmanner Senioren noch lange nicht im Ruhestand / Aktive Gruppe mit 14 Mitgliedern

Feuerwehr-„Oldies“ sind immer unterwegs

Todenmann (who). Als vor zehn Jahren seine Amtszeit als Ortsbrandmeister von Todenmann geendet hat, war für Günther Vogt mit Erreichen der Altersgrenze gleichzeitig das Ende seines aktiven Feuerwehrdienstes gekommen. Aber, wenn jemand noch so fit und aktiv ist, wie er, dann muss er eine neue Aufgabe bekommen.

veröffentlicht am 20.01.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:42 Uhr

So haben damals andere „Pensionäre“ der Kirschendorf-Feuerwehr befunden, die sich ebenfalls noch zu jung für den Ruhestand fühlten. Deshalb regten sie Vogt an, eine Altersgruppe beziehungsweise Feuerwehrkameradschaft für Ehemalige zu gründen.

Er sagte zu und am 13. Oktober 1999 wurde die Gruppe gegründet mit 14 Mitgliedern. Und trotz des Todes von mittlerweile vier der Gründer der Gruppe und der Verhinderung dreier weiterer durch Krankheit hat sie nach zehn Jahren durch stetigen Zuwachs immer noch 14 Mitglieder.

Den Zusammenhalt über die aktive Dienstzeit hinaus zu erhalten und zu pflegen ist die Aufgabe, der sich die Gruppe verpflichtet sieht. Deshalb trifft sie sich einmal monatlich jeweils am zweiten Dienstag zu gemeinsamen Unternehmungen wie Ausflügen und Besichtigungen.

„Einmal im Jahr treffen wir uns im Gerätehaus, sonst sind wir immer unterwegs“, berichtet Günther Vogt. „Mit Rücksicht auf die ältesten Mitglieder treten wir aber inzwischen kürzer.“ Das bedeutet aber nicht, dass die „Feuerwehr-Oldies“ deswegen weniger gemeinsamen Spaß haben, an der Gemeinschaft hätten, zeigt der Besuch bei einem ihrer Kegelabende im Gasthaus Droste. Es wird viel erzählt und zwischendurch lassen sie nach Kräften die Kugeln ins Holz krachen. Und vor allem Günther Droste (in der Mitte mit Kugel) gelingt es bei dieser Gelegenheit immer wieder „alle Neune“ zu Fall zu bringen.




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