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Fischen wird der Wasserweg abgeschnitten

Langsam bugsiert Hartwig Hahn seinen Anhänger mit der kostbaren Fracht über die Feldwege in der Umgebung von Bevern. Eskortiert wird der schleswig-holsteinische Fischzüchter von einigen Sportfischern und Anglern des Weserberglandes. 30 000 Junglachse befinden sich in den drei Spezialbehältern. Rund 800 000 Lachseier kaufe er jedes Jahr in Schweden. „600 000 davon gehen dann gleich weiter in andere Zuchtbetriebe, den Rest ziehe ich selbst auf“, erzählt Hahn. Und seit fünf Jahren landet ein großer Teil davon nach rund einem halben Jahr in den Nebenflüssen und -bächen der Weser. Der Vorsitzende des Angelvereins Bodenwerder/Heinsen, Thorsten Weper: „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, die Fische in den kleinen Bächen auszusetzen, weil sie hier wesentlich geschützter sind, als in der Weser.“ Weper zeigt unmissverständlich in die Richtung, aus der eine Gefahr droht – nach oben: „Ein Kormoran frisst pro Tag rund 300 Gramm Fisch, die Junglachse wiegen gerade einmal 20 Gramm.“

veröffentlicht am 15.10.2010 um 20:40 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:22 Uhr

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