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Samtgemeinde will bei Kinderbetreuung bedarfsgerecht reagieren

Fixer und flexibler als das Gesetz

Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw). Eine bedarfsgerechte Zahl von Krippenplätzen, Ganztagsbetreuung und Schulhortbetreuung soll es bereits im nächsten Jahr rund um die Kindergärten der Samtgemeinde Sachsenhagen geben. Rechtzeitig vor dem gesetzlich verbrieften Anspruch auf Krippenbetreuung im Jahr 2013 hat die Samtgemeinde Sachsenhagen jetzt ein Konzept über den Ausbau der Kindertagesstättenbetreuung den politischen Gremien vorgelegt.

veröffentlicht am 08.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:42 Uhr

Rund ein Jahr eher als gesetzlich gefordert, will Samtgemeindebürgermeister Arthur Adam spätestens eine bedarfsgerechte Zahl von Krippenplätzen, Ganztagsbetreuung in den Kindergärten und Schulhortbetreuung der Samtgemeinde vorhalten.

Obwohl eigentlich nicht die Samtgemeinde, sondern die Gliedgemeinden selbst für ihre Kindergärten zuständig sind – und diese auch noch unterschiedlich in einer Kooperation (Sachsenhagen, Wölpinghausen und Auhagen) oder auch alleine (beide Kindergärten in Hagenburg) zusammengefasst sind – übernimmt die Samtgemeinde in Abstimmung mit den Gremien der Gemeinden die Koordination. Die bisherigen Zuständigkeiten würden sonst bedeuten, dass jede Gemeinde für sich und über den Bedarf hinaus in ihren eigenen Einrichtungen alle Angebote nach den gesetzlichen Vorgaben vorhalten müsste.

Darauf hatte in den vergangenen Wochen Sachsenhagens Bürgermeister Herwig Henke immer wieder hingewiesen und ein differenziertes Konzept gefordert, andererseits bereits mit dem Gedanken gespielt, die Zuständigkeit für die Sachsenhäger Einrichtung komplett an die Samtgemeinde zu übergeben.

Die Samtgemeinde hat nun ein differenziertes Konzept auf den Weg durch die politischen Gremien geschickt: „Wir wollen bedarfsgerecht reagieren“, gab Adam der Ausarbeitung auf den Weg, die in eine Vereinbarung der Gemeinden mit der Samtgemeinde münden soll. Ziel ist es, rund um die fünf Kindergartenstandorte und die Grundschulen in der Samtgemeinde ein flexibles Betreuungsangebot zu schaffen, ohne die einzelne Gemeinde finanziell zu überfordern.




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