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Fliegerhorst leitet neues Jahr ein

Wunstorf. Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt hat beim Neujahrsempfang des Fliegerhorstes das gute Klima bestätigt, das zwischen der Stadt und dem Fliegerhorst herrsche. Daran ändere seiner Meinung nach auch eine kleine pazifistische Minderheit nichts, die den Flugplatz als potenzielles Ziel terroristischer Angriffe sehe.

veröffentlicht am 09.01.2015 um 20:56 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

Als im Dezember 2008 die luftrechtliche Genehmigung für die Erweiterung des Militärflugplatzes Wunstorf erteilt wurde, habe es keine Meckerei, wenig Kritik und viel Zustimmung gegeben. Das zeige, wie integriert die Soldaten des Fliegerhorstes in der Stadt seien. „Es ist eine echte und ehrliche Freude, dass nun der A400M in Wunstorf gelandet ist. Wir sind stolz auf dieses Flugzeug, wir sind stolz, dass Wunstorf der zentrale Flughafen für den Lufttransport geworden ist“, sagte Eberhardt.

Nörgelei stellte er allerdings in den Mittelpunkt seiner Neujahrsrede. Nicht, dass er etwas zu Meckern habe. Vielmehr kritisierte er, die bei den Deutschen weitverbreitete Lust an diesem Phänomen. Als ein Beispiel dienten ihm die aktuellen Diskussionen um die „Südlink“-Stromtrasse. „Zunächst wird versichert, dass man für die Energiewende sei und die Abschaltung von Atomkraftwerken überfällig sei und man für Stromsparen eintrete. Man befürworte alternative Energien, nur eine Stromtrasse durch das eigene Gemeindegebiet, das gehe nicht“, so Eberhardt.

Alles in allem – und auch darum werde gemeckert – seien die Entscheidungswege in Deutschland zu kompliziert. „Man versteht es nicht mehr, warum die Nordumgehung seit 50 Jahren diskutiert wird. Man versteht es nicht mehr, dass Bauleitverfahren so lange dauern“, sagte der Bürgermeister. Deswegen urteile man häufig pauschal und ungerecht.jpw




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