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Fünf Jahre Stadtgalerie: Themenausgabe zur „Einkaufsstadt Hameln“

Fluch oder Segen?

Hameln. Vor fünf Jahren hat die Stadtgalerie in Hameln ihre Pforten geöffnet. Nicht nur für den Einzelhandel eine Zäsur. Auch politisch hat die Debatte um die Ansiedlung des ECE-Centers die Gemüter erhitzt wie kaum ein zweites Projekt der Stadtentwicklung. Zeit, eine Bilanz zu ziehen. In einer Themenausgabe nähert sich die Dewezet der Stadtgalerie aus vielen Perspektiven und versucht, ihre Auswirkungen auf die Einkaufsstadt auszuleuchten.

veröffentlicht am 25.02.2013 um 22:14 Uhr

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Auf den Tag genau am 11. März 2008 eröffnete das ECE-Center. Seitdem ist in der Altstadt nichts mehr, wie es war. Plötzlich tun sich Leerstände auf, Kundenströme verlagern sich, die Öffnungszeiten weiten sich aus, die Ladenmieten sinken, die Fluktuation an Geschäften nimmt zu. Vor allem in den ersten Jahren wird der Einzelhandel durcheinandergerüttelt. Und die neue Konkurrenz kostet Umsatz. Das ist die eine Seite der Medaille.

Auf der anderen steht ein florierendes Einkaufscenter, das immer mehr Besucher anzieht und Jahr für Jahr wachsende Umsätze verbucht. Auch 2012 ist der Umsatz der Stadtgalerie um knapp drei Prozent gestiegen, insgesamt ist er von 2008 bis 2012 um 17,3 Prozent geklettert. Nicht nur durch Umverteilung, auch durch neue Kaufkraft von außen. Hameln wird als Einkaufsstadt insgesamt deutlich attraktiver.

Bei allen Veränderungen: An den Pro- und Contra-Positionen hat sich bis heute wenig verändert. Das zeigt eine Umfrage unter den Entscheidern und Wortführern der alten Debatte, die am 8. Dezember 2004 im endgültigen Ratsbeschluss für den Bau des ECE-Centers mündete. Die Auswirkungen dieser Entscheidung haben 2010 zwei „Gutachten“ untersucht, die sich streckenweise jedoch wie Streitschriften lesen. Die Dewezet versucht, auf der Grundlage dieser Studien und neuerer Bewertungen die Prognosen der Kritiker von einst auf den „Prüfstand“ zu stellen: Was von den Szenarien ist eingetreten, was nicht?

Gerahmt wird das Thema vom Wandel des Einkaufsverhaltens. Diesem Phänomen versucht die Dewezet, auf der Seite „Forschung & Wissenschaft“ gerecht zu werden. Außerdem rückt sie die Menschen hinter den Center-Kulissen in den Fokus, fragt nach den Gewinnern und Verlierern und hört sich in Hamelns Nachbargemeinden um. Dass die Stadtgalerie auch ein feuilletonistisches Thema ist, beweist eine kleine Geschichte der Eisgalerien in Hameln. SEITEN 8, 9, 11,

12, 13, 16, 17 und 29 Ein Themendossier gibt es unter dewezet.de




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