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Förster warnen vor Gefahren nach Orkan

Bad Nenndorf/Rodenberg. Wegen der Sturmschäden an den Bäumen im Deister warnen Forstleute davor, den Wald zu betreten. Zu groß sei die Gefahr nach dem jüngsten Sturm, dass Spaziergänger von herabstürzenden Ästen verletzt werden.

veröffentlicht am 02.04.2015 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:42 Uhr

Der Orkan „Niklas“ hat ordentlich gewütet im Deister. Während die Bewohner der Deisterkommunen – verglichen mit anderen Regionen in Deutschland – bei den Sturmschäden glimpflich davongekommen sind, haben die Forstarbeiter alle Hände voll zu tun. Seit Mittwoch räumen sie mit schwerem Gerät entwurzelte Bäume von den Wegen.

So warnt Rüdiger Fitzner vom Kreisforstamt davor, den Deister zu betreten. Aufgrund des Regens finden viele Bäume keinen Halt mehr im Boden. „Da immer noch frische Brisen wehen, besteht die Gefahr, dass die schief stehenden Bäume umfallen“, sagt der Mitarbeiter des Kreisforstamtes. Die Warnung gelte dabei nicht nur für den Deister, auch auf dem Bückeberg drohen viele Bäume umzufallen. Fitzner rät für die kommenden sechs bis sieben Tage dazu, eine andere Route für den Spaziergang zu wählen.

Auch in den Bereichen anderer Deister-Kommunen wie in Wennigsen und Barsinghausen warnen die zuständigen Behörden eindringlich davor, den Wald zu betreten. Während des Orkans waren dort mehrere Bäume entwurzelt worden.

„Wir sind dabei, die Gefahrenpunkte zu beseitigen“, sagt Förster Thomas Seel-Schwarze von der Knigge’schen Forstverwaltung in Bredenbeck. Er betreut im Auftrag mehrerer Eigentümer mehr als 3500 Hektar Wald im Deister. „Es ist gefährlich. Zu viele Äste hängen über den Wegen“, sagt der Förster.bes, sig




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