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Freude an Blumen oder Ärger über Anblick?

Die Gymnasiasten hatten ihre würdige Vormittagsaktion zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zufrieden abgeschlossen, da sahen sie sich um deren Wirkung gebracht. Kaum dass sie alle Rosen an vier Stolpersteinstandorten in der Altstadt abgelegt hatten, da waren sie auch schon wieder weg. „Wir wollten als Abschluss noch einen Kaffee trinken und mussten feststellen, dass jemand alle Rosen sofort wieder entfernt hat“, teilt Lehrer Thomas Weißbart mit. Über die Motive können er wie auch die Schüler nur rätseln: Passt da jemand die gut gemeinte Aktion nicht? Wollte jemand schöne Blumen für sein Wohnzimmer? Auch wenn auf Friedhöfen von Gräbern Blumen verschwinden, ist die Entrüstung groß. Auch da kann man über die Motive nur rätseln, zumindest politisch dürften sie nicht sein. Was die Sache nicht besser macht.dil

veröffentlicht am 29.01.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr




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