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Düdinghausen am Netz / Wölpinghausen soll im Januar folgen, Sachsenhagen im April

Freude über Anschluss an Datenautobahn

Sachsenhagen/Düdinghausen (jpw). Seit vorgestern ist Auhagens Ortsteil Düdinghausen an die weltweite Datenautobahn angeschlossen. Nach der Inbetriebnahme des Verteilerknotens am Gasthaus „Zur Erholung“ stehen für etwa 70 Haushalte bis zu 16 Megabits pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung.

veröffentlicht am 01.12.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:22 Uhr

Damit neigt sich für Auhagens Bürgermeister Kurt Blume eine lange Zeit des Wartens dem Ende zu: Seit mehr als drei Jahren kämpft er für den Anschluss seiner Gemeinde.

Vor zwei Jahren hatte sich Blume ausgerechnet vor diesem Kabelverteiler, der nun niedersachsenweit als erster Verteilerpunkt aus dem Cluster-Ausbau in Betrieb gegangen ist, gar mit einem Spaten in der Hand ablichten lassen. „Wir sind ungeduldig“, wollte er damit damals in Richtung Telekom symbolisieren, „und wollen endlich DSL in unserer Gemeinde bekommen.“ Erst mit dem Eingreifen des Landkreises, Geld aus dem Konjunkturpaket und der Cluster-Bildung, die die Landesregierung für Niedersachsen vorgenommen hatte, rückte ein Ausbau in greifbare Nähe.

In einigen Wochen wird auch der Ort Auhagen selbst angeschlossen sein. Für Wölpinghausen nannte Thomas Krieger, Leiter der Technik-Niederlassung Nord der Deutschen Telekom, Januar als Fertigstellungstermin. Die Stadt Sachsenhagen soll im April ans ausgebaute Netz gehen. Krieger wies darauf hin, dass die neuen DSL-Anschlüsse von sofort an gebucht werden können. Kunden und Neukunden der Telekom könnten sich in den Telekom-Shops in Stadthagen, Telefon (0 57 21) 9 94 59 94, und Wunstorf, Telefon (0 50 31) 70 36 86, informieren und gegebenenfalls auch Verträge abschließen.

Blume selbst hat den Spaten längst aus der Hand gelegt. Dass er aber selbst mit Hand anlegen kann, bewies er an der Maschine zum Schweißen von Glasfaserkabeln, die Mitarbeiter der Telekom gestern für die Gäste der DSL-Inbetriebnahme aufgebaut hatten. Der Auhäger Bürgermeister schweißte die einzelnen Fasern nach einer kleinen Einführung „ganz vorzüglich“, wie ihm die Mitarbeiter bescheinigten.




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