weather-image
14°
×

CDU über Hochwasserschutz, Feuerwehr und Hafen-Biergarten

Frühschoppen ganz politisch

Bückeburg (bus). Ortsspezifische Themen wie der Hochwasserschutz, Belange der Feuerwehr, Kritik am Winterdienst und die Zukunft des Hafens haben den erstmals in dieser Form von Rusbender CDU-Politikern organisierten Frühschoppen dominiert. Während der unter dem Motto „2011 – das Jahr der Kommunalwahl“ stehenden Zusammenkunft seien im „Schäferhof“ viele aufschlussreiche Gespräche geführt worden, berichtete Stadtverbandsvorsitzender Thorwald Hey, der ebenso wie Axel Wohlgemuth (Fraktionsvorsitzender) zu den mehr als 20 Gästen zählte.

veröffentlicht am 19.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 04:21 Uhr

„Ich bin mit dem Echo auf unsere Einladung sehr zufrieden“, betonte Hey, der vergleichbare Veranstaltungen in anderen Ortsteilen der Ex-Residenz nicht ausschließen mochte. Der Gedankenaustausch in geselliger Runde stelle eine gute Gelegenheit dar, interessante Fragen jenseits des lokalpolitischen Alltags zu erörtern.

In Rusbend, wo Christine Alder und Heinrich Öttking für die Christdemokraten im Ortsrat sitzen, gehörten zu diesen Fragen auch Überlegungen des Fraktionsvorsitzenden, die Lokalpolitik generell längerfristig als bisher zu planen. „Wir sollten versuchen, Themen über aktuelle Wahlen hinaus prospektiv zu behandeln“, meinte Wohlgemuth. Ein weiteres Thema des nicht nur von CDU-Mitgliedern besuchten Frühschoppens war die aktive Einbeziehung der Bürger in die Erledigung bisher von der Stadt geleisteter Aufgaben. Angesichts fehlender öffentlicher Mittel könne er sich die Mitwirkung der Einwohnerschaft beispielsweise bei der Grünpflege vorstellen. Der Fraktionsvorsitzende verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass sich die Verschuldung Bückeburgs in den zurückliegenden vier Jahren verdoppelt habe.

„Schäferhof“-Wirt Karl-Friedhelm „Carlo“ Kerkhoff-Schäfer setzte die Versammlungsteilnehmer darüber in Kenntnis, dass der auf dem Hafengelände geplante Biergarten keineswegs, wie vor Ort kolportiert, im Sommer durchgehend seine Pforten öffnen werde. Das gemeinsam mit Pächter Marinus Kienzl entwickelte Konzept sehe eine Öffnung nur bei schönem Wetter und überwiegend an den Wochenenden vor.

Hey teilte am Rande der Veranstaltung mit, dass die Nachfolgefrage für die bei den Kommunalwahlen nicht wieder antretenden Rudi Beier (Ortsbürgermeister Meinsen-Warber) und Friedrich Rösener (Ortsbürgermeister Cammer) gegenwärtig noch nicht endgültig beantwortet werden kann. In beiden Fällen sei die CDU indes zuversichtlich, in absehbarer Zeit kompetente Kandidaten präsentieren zu können. Für Rusbend strebten die Christdemokraten die Aufstellung einer Liste mit sieben oder acht Personen an.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige