weather-image
22°
×

Behördenleiter versteht Sachsenhäger Unmut

„Für Bürger Zumutung und Geschäftsleute Katastrophe“

Sachsenhagen (jpw). „Für die Bürger ist es eine Zumutung und für die Geschäftsleute eine Katastrophe.“ Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Friedrich Unnold, formulierte während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Stadt Sachsenhagen das, was vermutlich viele Sachsenhäger inzwischen über die brachliegende Winterbaustelle Kuhle/Meierei denken.

veröffentlicht am 28.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:42 Uhr

Bedingt durch Frost, Schnee und den nachfolgenden Regen geht an der Kreuzung seit Wochen nichts mehr voran. Beim Verkehr sind lange Umleitungen, zum Teil durch Wohngebiete, vonnöten.

Der Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Markus Brockmann, kann den Unmut nachvollziehen, versteht durchaus den Ärger über den Umsatzverlust der Geschäftsleute in der Stadt.

„Wir drängen auch“, sagte er im Gespräch mit dieser Zeitung. „Normalerweise hätten wir das ganz locker bis Ende November geschafft“, erklärt Brockmann die Situation. Die beteiligten Firmen waren dabei, Kanalisation und die Leitungen zu verlegen. Es fehlen noch die Hausanschlüsse für die Trinkwasserleitungen und ein Stromkabel, das tiefergelegt werden muss.

„Noch eine Woche hätte gereicht“, sagte Brockmann. Dann hätte die Deckschicht aufgebracht werden können. Damit wäre das Haupthindernis, die Vollsperrung, aufgehoben worden – und die Kreuzung per Ampelregelung zumindest wieder wechselweise befahrbar gewesen.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige