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Stadt schließt Unterschriftenliste

Für die Stadt ist der Bilderstreit „jetzt durch“

Bückeburg (rc). Die Stadt hat die Unterschriftenaktion rund um das Wandbild an der Fassade des Hauses Schulstraße Nr. 6 beendet. Rund 250 gaben ihre Unterschrift ab, teilte Bürgermeister Reiner Brombach auf Anfrage unserer Zeitung mit. Der Großteil habe sich dafür ausgesprochen, dass keines der drei von einer Jury in die Auswahl genommenen Bilder realisiert werden soll, die übrigen hätten sich für die Entwürfe ausgesprochen. „Für die Stadt ist das Thema jetzt durch“, folgerte der Bürgermeister. Sie bleibe dabei, dass es sich bei der Gestaltung der Fassade um eine private Sache handle. Die Unterschriftenlisten würden nun der Initiatorin Marlies Batz übergeben. Es sei ihre Sache, welche Schlüsse sie daraus ziehe.

veröffentlicht am 29.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 22:41 Uhr

Marlies Batz ist im Zuge der Auslegung der Unterschriftenlisten weiter aktiv gewesen und hatte potenzielle Bückeburger Sponsoren angeschrieben, ob sie sich an dem Projekt „Kunst an der Wand“ beteiligen würden. Rund 50 Briefe mit der Bitte um Rückantwort gingen heraus; 20 schickten bisher ihre Antworten zurück – mit einer Zusage für eine bestimmte Geldsumme. Längst nicht die rund 150 000 Euro, die für die Realisierung des Projektes offensichtlich benötigt werden.

Dennoch lasse sie sich nicht beirren, so Marlies Batz gegenüber unserer Zeitung. Sie werde weiter auf Suche gehen und jetzt überregionale Sponsoren anschreiben. „Ich will das Projekt auf jeden Fall umsetzen.“

Für das Projekt „Kunst an der Wand“ waren insgesamt 15 Entwürfe von diversen Künstlern eingereicht worden, mehrfach diskutierte der Kulturausschuss. Eine Jury grenzte die Entwürfe schließlich auf drei Vorschläge ein. Anschließend stellte unsere Zeitung die drei Entwürfe zur Abstimmung auf unsere Homepage. Dort setzte sich mit deutlicher Mehrheit der Entwurf „Münchhausens Seeabenteuer“ der beiden Grafik-Designer Felix Gephart und Dominik Hebestreit durch. Was allerdings auf wenig Gegenliebe bei einigen Bückeburgern stieß, die vor allem in unseren Leserbriefspalten vehement dafür votierten, keinen der drei Entwürfe umzusetzen.




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