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Verwaltungsausschuss stimmt einer Bebauung des Steinangers grundsätzlich zu

Für eine "schwarze Null": Auch die Vereine sollen den Rotstift ansetzen

Rinteln (wm). Der Verwaltungsausschuss des Rintelner Rates hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend einer Bebauung des Steinangers und damit auch der Auslagerung der Einwohnerschützen, des SC Rinteln und des Reitvereins grundsätzlich zugestimmt.

veröffentlicht am 16.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Maßgabe der Politik an die Verwaltung sei dabei aber, so Erster Stadtrat Jörg Schröder gestern, dass am Ende eine "schwarze Null" stehen müsse, was bedeutet, die Kosten für die Auslagerung der Vereine dürften die Einnahmen durch den Grundstücksverkauf nicht übersteigen. Bisher stimmt die Rechnung nämlich nicht: Den geschätzten 2,1 Millionen Einnahmen stehen geschätzte 2,38 Millionen Euro an Ausgaben gegenüber. Schröder betonte, es gebe im Grunde drei "Stellschrauben", um das Ergebnis zu beeinflussen: Man könne versuchen, einen höheren Erlös für die Grundstücke zu erzielen, die Vereine müssten Abstriche bei ihren Planungen machen und den Rotstift ansetzen und die Verwaltung Zuschüsse, beispielsweise beim Landessportbund wie beim Landkreis, für die Auslagerung der Sportstätten beantragen. Mit der Grundsatzentscheidung für eine Bebauung sei allerdings noch keine Entscheidung darüber gefallen, wie diese Bebauung konkret aussehen soll. Zunächst gelte es, mit dem Planverfahren zu beginnen. Damitsoll sich der Ortsrat in seiner ersten Sitzung im neuen Jahr beschäftigen. Zum Hochwasserproblem werde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Noch am Freitagabend hat ein Gespräch mit dem Reitverein stattgefunden. In der nächsten Woche will Schröder mit den Einwohnerschützen sprechen, die nach wie vor daran festhalten, dass die Verwaltung ihnen zuletzt zugesichert habe, sie könnten die nächsten 30 Jahre am Steinanger bleiben. Weiterer Bericht auf Seite 11




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