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Die Welt zu Hause in Schaumburg: Serie zur Fußball-WM / Argentinier Hugo Girardi bleibt vor dem Viertelfinale ruhig

"Für mich zählt nur, dass guter Fußball gespielt wird"

Extertal. "Ich habe sehr gelitten, so sehr wie noch nie." Mit einigem Unbehagen erinnert sich Meiti Herlyn-Girardi an die Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko. Den Endspiel-Krimi zwischen Deutschland und Argentinien verfolgte die in Rinteln aufgewachsene Meiti ausgerechnet im Land des Finalgegners: Drei Jahre zuvor war sie mit ihrem Mann Hugo Girardi in dessen Heimatland ausgewandert. "Natürlich war ich für Deutschland!" erinnert sie sich noch heute voller Leidenschaft an den 29. Juni 1986 - und an die bitteren Tränen nach der 2:3-Niederlage. Trocknen konnte die am besten ihr argentinischer Ehemann, der zu Sieg oder Niederlage ein sehr entspanntes Verhältnis hat: "Für mich zählt nur, dass guter Fußball gespielt wird."

veröffentlicht am 30.06.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:27 Uhr

In ihrem Holzhaus in Kükenbruch hat sich die Familie Herlyn-Gira

Autor:

Christiane Riewerts



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