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Fürst: Kampf um Lappen geht weiter

Bückeburg/Bielefeld (rc). Der Kampf von Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe gegen den drohenden Entzug seines Führerscheins geht weiter. Gestern verschob das Amtsgericht Bielefeld erneut einen Entscheid über einen Widerspruch des Adligen, der am 7. November 2009 an der berühmt-berüchtigten Radarfalle am Bielefelder Berg mit 132 Stundenkilometern geblitzt worden war, erlaubt sind 100. Gegen den Bußgeldbescheid der Stadt Bielefeld in Höhe von 300 Euro, einen Monat Fahrverbot und drei Punkte in Flensburg hatte Fürst Alexander Widerspruch eingelegt (wir berichteten).

veröffentlicht am 23.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 13:21 Uhr

Auf Antrag des Rechtsanwaltes des Fürsten entschied das Amtsgericht gestern, dass weiter Beweis erhoben wird, und zwar in der Frage, ob die Messung ordnungsgemäß erfolgt ist. Außerdem soll ein polizeiliches Gutachten eingeholt werden, ob es sich bei der abschüssigen Strecke in Fahrtrichtung Hannover um eine Gefahrenstelle handelt oder nicht, wie das Amtsgericht auf Anfrage mitteilte. Dass der Fürst an besagten 7. November 2009 selbst am Steuer seines dunkelgrünen Audi Q7 gesessen hat und nicht – wie vom Fürsten angegeben – ein naher Verwandter – ist nicht mehr strittig. Der Fürst hat über seinen Anwalt eingeräumt, selbst am Steuer gesessen zu haben.




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