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Fürst mit 800 Brillen im Gepäck auf Sri Lanka

Bückeburg/Trincomalee. Beim 125. Geburtstag der Landes-Zeitung war Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe nicht dabei.

veröffentlicht am 05.03.2014 um 15:02 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 23:41 Uhr

Bückeburg/Trincomalee. Beim 125. Geburtstag der Landes-Zeitung war Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe nicht dabei. Konnte er auch nicht. Denn in seiner Funktion als Schirmherr der Hilfsorganisation Interhelp war er wenige Tage vorher nach Sri Lanka geflogen, um sich einen Überblick zu verschaffen, was in den vergangenen Monaten mit den Spendengeldern aus Bückeburg und dem Weserbergland passiert ist – gut zehn Jahre, nachdem der verheerende Tsunami auch große Teile der Küste Sri Lankas verwüstet hatte. Heute kehrt der Fürst aus Sri Lanka zurück. Im Gepäck hatte der Fürst rund 800 Brillen aus Deutschland, die – nach entsprechenden Messungen der Sehstärke – an die Bedürftigen verteilt wurden. Fast 2500 Gebäude sind seit 2004 auf Sri Lanka nach dem Konzept des Interhelp-Präsidenten Ulrich Behmann errichtet worden, mehr als hundert davon mit Spendenmitteln aus dem Weserbergland. Ein solches Einfamilienhaus lässt sich für 5000 Euro bezugsfertig herstellen. Vor Ort konnte der Fürst der Übergabe weiterer Häuser beiwohnen. Außerdem kümmerte er sich aktiv um die Vergabe der Brillen. Ein älterer Herr konnte glücklich seine neue Brille in der Hand halten, berichtete der Fürst in einem Tagebuch. Nun könne er endlich wieder die Adressen auf Briefumschlägen lesen. Er trug ein Hemd mit der Aufschrift „Sri Lankan Post“ berichtete der Fürst. Wie sich herausstellte, war der Mann Briefträger.




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