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Fehlbetrag und Überschuss im Hohnhorster Haushalt / 16 000 Euro für Wendeplatz

Fußgängertunnel ist der größte Brocken

Hohnhorst. Der Haushalt der Gemeinde Hohnhorst ist am Montagabend verabschiedet worden. Einzige Überraschung: Der Ausbau des Wendeplatzes am Harzer Weg findet sich mit 16 000 Euro im Etat wieder. Der Bauausschuss hatte dies auf 2015 schieben wollen, doch nach Worten von Bürgermeister Wolfgang Lehrke sind dort erhebliche Schäden aufgetreten, die eine sofortige Reparatur bedingen.

veröffentlicht am 03.03.2014 um 20:41 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:22 Uhr

Wie manch andere Gemeinde im Landkreis weist auch der Hohnhorster Haushalt für 2014 sowohl einen Fehlbetrag als auch einen Überschuss auf. 74 400 Euro fehlen im Ergebnishaushalt, der Grund dafür sind die Abschreibungen auf das Gemeindevermögen. Aus der laufenden Verwaltungstätigkeit im Finanzhaushalt erwirtschaftet die Gemeinde indes ein Plus von 47 600 Euro.

Die von der Samtgemeinde Nenndorf angehobene Umlage schlägt für Hohnhorst mit 406 500 Euro zu Buche, das sind 44 000 Euro mehr, als nach dem alten Hebesatz angefallen wären. Die Kreisumlage steigt um 60 000 auf 546 100 Euro.

Die größte Einnahmequelle der Gemeinde ist die Einkommensteuer mit 823 900 Euro, was einen Zuwachs von 58 100 Euro gegenüber dem zu erwartenden 2013er-Ergebnis bedeutet. Aus Grundsteuer A und B erwartet die Gemeinde 150 000 Euro, die Gewerbesteuer soll 234 300 Euro einbringen, wovon 49 000 Euro per Umlage abgeführt werden. Diese Etat-Ansätze orientieren sich an den Vorjahreswerten.

Insgesamt umfasst der Finanzhaushalt 2,03 Millionen Euro an Einzahlungen und Aufwendungen. Um Investitionen mit einem Umfang von 736 800 Euro zu finanzieren, muss die Gemeinde einen Kredit über 1 263 000 Euro aufnehmen. Außerdem fließen Zuschüsse für einige Investitionen.

Der größte Brocken ist der Fußgängertunnel unterhalb der Bahnbrücken, der sich mit 500 000 Euro nieder schlägt, 325 000 Euro erhält die Gemeinde als Zuweisung aus dem Entflechtungsgesetz. Für die Begrünung der Ortslage Rehren, wofür 24 000 Euro eingeplant sind, sollen 10 000 Euro vom Land fließen. Für den noch immer nicht abgerechneten Rad- und Fußweg zwischen Ohndorf und Hohnhorst steht wie in 2013 ein Ansatz von 130 000 Euro im Plan.

Die vom Bauausschuss vorgeschlagene Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 40 000 Euro zulasten des Haushalts 2015 für die Sanierung des Wolradtsweges und die Zuschüsse in Höhe von 2800 Euro an den MTV Ohndorf für eine Boulebahn und Prallschutz in der Sporthalle sind ebenfalls im Etat berücksichtigt worden. Eine Debatte um den Plan blieb aus. gus




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