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Erste Futterspende ist eingetroffen / Zweite Sendung im Dezember erwartet

"Futter für Tiere in Not": Weitere großzügige Paten dringend gesucht

Bückeburg (hb). Da kommt im Bückeburger Tierheim doch richtig Freude auf. Der Grund: Zum Null-Tarif sind dort zwei Europaletten mit Premium-Katzenfutter und zwei Europaletten mit Katzenstreu angeliefert worden. Wie gesagt, zum Null-Tarif, denn Futter und Streu wurden von so genannten "Futterpaten" gespendet

veröffentlicht am 01.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:20 Uhr

Ein Mitarbeiterteam des Unternehmens "Futter für Tiere in Not" ist seit Anfang Oktober im heimischen Raum, in Bückeburg, Obernkirchen und Porta Westfalica unterwegs, um Futterpaten für den guten Zweck zu suchen und Aufklärungsarbeit zu leisten. Seit Montag ist das Team in Rinteln beim Marktkauf und im Industriegebiet zu finden. Die Firma arbeite, so Teamleiterin Martina Harste bei der Futterübergabe in Bückeburg, deutschlandweit inzwischen mit 135 Tierheimen vertraglich zusammen, denen das "Patenfutter" für ein Jahr und vielleicht auch länger kostenlos geliefert werde. Gesucht werden also Paten, die monatlich zunächst für ein Jahr einen bestimmten Betrag zwischen sieben und 56 Euro zahlen. Der Vertrag muss, und darauf weist Martina Harste hin, drei Monate vor Vertragsablauf gekündigt werden, wenn er nicht verlängert werden soll. Jedenfalls freut sich der Tierschutzverein Bückeburg-Rinteln und Umgebung über den ersten Futtersegen. Versprochen wurde, noch vor Weihnachten die nächste Sendung von zwei bis drei Europaletten Hundefutter zu liefern. Es sind hauptsächlich das Futter und die Tierarztkosten, die alljährlich mit jeweils hohen fünfstelligen Summen die Vereinskasse belasteten, erklärt die erste Vorsitzende Monika Hachmeister. Sie freut sich natürlich darüber, wenn möglichst viele Futterpaten gefunden werden. Die Spende kommt in Bückeburg derzeit ganz besonders gut an, denn das Katzen-Virus, seinetwegen hatte das Tierheim vier Wochen lang unter Quarantäne gestanden, hat die Tierheimkasse regelrecht geplündert. Doch nun sind alle Vierbeiner wieder gesund. Katzen und Hunde können wieder unbedenklich in Familien vermitteltwerden. Pensionshunde können aber, so Hachmeister, momentan leider nicht angenommen werden, weil es wegen der angelaufenen Sanierungsarbeiten an Platz fehlt.




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