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Stübchen des Spielmannszuges wird auf Vordermann gebracht

Gebäude erhalten, Stromkosten senken

MEINSEN/WARBER. In Meinsen-Warber präsentiert sich gegenwärtig nicht nur der weit sichtbare Kirchturm, sondern auch der Turm des früheren Feuerwehrhauses an der Einmündung des Horstweges in die Meinser Straße mit einer Gerüstverkleidung. Hintergrund der Verkleidung ist ein Leader-Projekt, mit dem das seit einigen Jahren vom Spielmannszug betriebene Vereinsstübchen auf Vordermann gebracht wird.

veröffentlicht am 16.07.2018 um 10:24 Uhr
aktualisiert am 16.07.2018 um 16:50 Uhr

Das frühere Haus der Wehr Meinsen-Warber-Achum wird derzeit auf Vordermann gebracht. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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MEINSEN/WARBER. In Meinsen-Warber präsentiert sich gegenwärtig nicht nur der weithin sichtbare Kirchturm, sondern auch der Turm des früheren Feuerwehrhauses an der Einmündung des Horstweges in die Meinser Straße mit einer Gerüstverkleidung. Hintergrund der Verkleidung ist ein Leader-Projekt, mit dem das seit einigen Jahren vom örtlichen Spielmannszug betriebene Vereinsstübchen auf Vordermann gebracht wird.

Hauptmaßnahmen des Projekts sind die Neueindeckung und die Wärmedämmung des Daches. Darüber hinaus stehen im Gebäudeinneren Malerarbeiten und die Ausbesserung des Dielenfußbodens an. Zudem soll die Schließanlage erneuert werden.

Dem im Dachgeschoss des ehemaligen Spritzenhauses eingerichteten Stübchen kommt auch deswegen eine besondere Bedeutung zu, weil in Meinsen-Warber seit geraumer Zeit keine gastronomische Einrichtung mehr existiert.

Es dient außer den Spielleuten auch der Schalmeienkapelle, der Tanz- und Trachtengruppe, dem Plattdeutschen Verein „Twasloepers“, der Reservistenkameradschaft Meinsen-Warber-Rusbend und dem Maiklänge-Ausschuss als Versammlungsort und regelmäßiger Treffpunkt für Übungsabende und Veranstaltungen. Das Erdgeschoss des Gebäudes bietet Platz für einen Lagerraum für die Vereinsutensilien des Spielmannszuges und sanitäre Einrichtungen.

Wegen der fehlenden Dachisolierung lässt sich das Vereinsstübchen nur mit großem finanziellen Aufwand beheizen. Der Spielmannszug kalkulierte in der zurückliegenden Zeit mit Heizstromkosten von rund 2500 Euro pro Jahr. Jetzt soll nicht nur das Gebäude dauerhaft erhalten, sondern auch der Stromverbrauch deutlich gesenkt werden.

Die Gesamtkosten werden auf 30 000 Euro geschätzt. 55 Prozent der Summe stellt die Leader-Region Schaumburger Land zur Verfügung, für den Rest (13 500 Euro) kommt die Stadt Bückeburg auf.

Das aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds finanzierte Leader-Programm verfolgt das Ziel, die ländlichen Räume der Europäischen Gemeinschaft zu stärken und in ausgewählten Regionen eine nachhaltige Entwicklung in Gang zu setzen. Äußerungen von Landrat Jörg Farr zufolge dient es dazu, „die gewachsene kulturelle Identität des Schaumburger Landes weiterzuentwickeln und die Region als attraktiven Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und zu stärken“.




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