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Um das Gemeinwohl verdient gemacht - 15 ausscheidende Ratsmitglieder für ihre Verdienste geehrt

Geballte 171 Jahre Ratserfahrung verabschiedet

Rat im Wandel: Insgesamt 15 Ratsfrauen und Ratsherren schieden nach der Kommunalwahl im September aus dem Rat aus und wurden am Donnerstagabend von der Stadt Bückeburg für ihre Verdienste geehrt. Fotos: rc Bückeburg (rc). "Wohl selten hat einen Rat so einen Wandel erlebt wie bei der Kommunalwahl im September", stellte Bürgermeister Reiner Brombach während der Ratssitzung am Donnerstagabend fest. 15 von 35 Räten schieden aus, die von der Stadt für ihre Verdienste für Bückeburg und das Gemeinwohl geehrt wurden.

veröffentlicht am 16.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Eine besondere Ehrung wurde dabei Jürgen Harmening und Manfred Heidmeier zusammen mit der noch im Rat vertretenen Edeltraut Müller zuteil: Alle drei wurden vom Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages, Heiger Scholz, mit Ehrenurkunden ausgezeichnet. "Für 25 Jahre Arbeit im Rat - zwei Drittel eines Arbeitslebens - braucht es besondere Menschen. Sie haben den Kurs mitbestimmt, den ihre Stadt eingeschlagen hat: was sicherlich nicht immer ohne Ärger über die Bühne gegangen sein wird", stellte Heiger Scholz in seiner Laudatio fest. "Sie haben ihre Spuren in der Stadt hinterlassen und in langen Jahren etwas zum Wohle Bückeburgs bewegt", sagte der Bürgermeister, als er die weiteren ausgeschiedenen Ratsherren ehrte. Neben Harmening und Heidmeier wurde auch Jürgen Hockemeier mit 20 Jahren im Rat, Volker Preul, Friedrich Rösener und Gerda Wöbking mit je 15 Jahren eine besondere Ehre zuteil: Sie wurden allesamt zu Ehrenratsherren ernannt. Kürzer dabei waren Rudi Beier mit vier Jahren Zugehörigkeit zum Rat, Uwe Senne mit zehn Jahren, Brigitte Bödeker mit zwölf Jahren, Manfred Hohmeier mit zehn Jahren, Marinus Kienzl mit zehn Jahren, Hedda Reinke mit zehn Jahren, Heinrich Klöpper mit fünf Jahren und Christoph Vauth mit fünf Jahren. Den Vogel schoss allerdings Helmut Schlehe ab, der als Nachrücker nur einen Monat dem Rat angehörte - und dann aus persönlichen Gründen an der einzigen anstehenden Ratssitzung nicht teilnehmen konnte. Schließlich gab es auch noch für Ekkehard Dürig für zehn Jahre als Ortsvorsteher Müsingens eine Ehrenurkunde.

Für 25 Jahre ununterbrochene Zugehörigkeit zum Rat der Stadt Bückeburg ehrte der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages, Heiger Scholz (v.r.), Manfred Heidmeier, Edeltraut Müller und Jürgen Harmening.



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