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Hohnhorst: 274 000 Euro an Krediten benötigt / Ehrenmal wird saniert

Geld für Friedhofsweg im Etat

Hohnhorst. Mit Anpassungen, die aus den Beratungen in den Fachausschüssen resultieren, hat der Gemeinderat Hohnhorst am Donnerstagabend den Haushaltsplan für 2013 verabschiedet. Unter anderem sind höhere respektive neue Summen für Dorferneuerungs- und Sanierungsmaßnahmen in das Zahlenwerk aufgenommen worden.

veröffentlicht am 21.02.2013 um 21:25 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:22 Uhr

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Knapp 1,41 Millionen Euro stehen an Aufwendungen im Etat, das sind 23 000 Euro mehr als in erster Lesung. Die Erträge der Gemeinde belaufen sich auf gut 1,28 Millionen Euro. Damit fehlen rund 128 000 Euro. Für die Kreditaufnahme, die 274 000 Euro umfasst, ist allerdings der Teilhaushalt ausschlaggebend, in den die Investitionen fallen. Und dort steht sogar ein Fehlbetrag von 342 600 Euro zu Buche. Aus der Verwaltungstätigkeit steht ein Überschuss von etwas mehr als 70 000 Euro im Plan. Davon werden 2300 Euro zum Tilgen eines Darlehens verwendet.

Im Finanzhaushalt, der die Investitionen auflistet, stehen Auszahlungen von 728 900 Euro und Ausgaben von 386 300 Euro. Für das Dorferneuerungsprojekt „Alte Schule Rehren“ finden sich dort 184 400 Euro. Die Umgestaltung am Bünteweg schlägt mit 31 500 Euro, die Begrünung Rehrens mit 24 000 Euro zu Buche. Auch diese beiden Punkte sind Teil der Dorferneuerung.

Der Anteil der Gemeinde am Bauprojekt der Bahn liegt in 2013 bei 282 000 Euro. Wie vom Bauausschuss vorgeschlagen (wir berichteten), stehen 24 000 Euro für das Ausbessern des Friedhofswegs im Plan. Die Sanierung der Straßenlaternen soll die Gemeinde 23 000 Euro kosten. Bürgermeister Wolfgang Lehrke hatte im Bauausschuss berichtet, dass wohl Natrium-Dampflampen und nicht LEDs installiert werden. 18 000 Euro steckt die Gemeinde in ihre Spielplätze. 10 000 Euro sind für das Sanieren des Ehrenmals in Rehren neu eingestellt worden. Eine Blitzschutzanlage für die „Alte Schule“ soll für 12 000 Euro kosten. Auch neu: Die Kellerfenster des Gebäudes werden für 2500 Euro ausgetauscht.

Die 130 000 Euro für den 2011 vollendeten Rad– und Fußweg zwischen Ohndorf und Hohnhorst sind wie auch das Geld für die Alte Schule eine Altlast und laufen quasi durch. Eine Endabrechnung für den Radweg liegt Lehrke zufolge noch immer nicht vor.

Bei den Vereinszuschüssen votierte der Rat im Sinne des Jugendausschusses. Die Verschuldung Hohnhorsts wächst auf mehr als 500 000 Euro.




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