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Geldstrafe für Frauchen

Bückeburg. Wer seinen Hund ständig frei laufen lässt, nimmt in Kauf, dass andere Menschen tierisch genervt sind.

veröffentlicht am 16.09.2013 um 15:06 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:21 Uhr

Bückeburg. Wer seinen Hund ständig frei laufen lässt, nimmt in Kauf, dass andere Menschen tierisch genervt sind. Eine Frau aus Bückeburg ging noch einen Schritt weiter. Sie beleidigte ein Paar, für das der nicht angeleinte Vierbeiner der 44-Jährigen ein stetes Ärgernis ist. „Na, du Hurensohn, bist du wieder mit deiner Schlampe unterwegs?“, rief die Radfahrerin dem Mann im Schlosspark eine bissige Bemerkung zu.
Sie hätte sich besser selbst einen Maulkorb verpasst. In einem Prozess vor dem Amtsgericht hat Richter Armin Böhm die Frau jetzt zu einer Geldstrafe von 750 Euro verurteilt. In ihrem Fall sind das 25 Tagessätze, fast ein Monatseinkommen also. „Sie haben ihren Hund dort an der Leine laufen zu lassen“, versuchte Böhm der Angeklagten klarzumachen. Ob der Appell fruchtet, wird sich zeigen. Schon einmal ist die 44-Jährige wegen ihres Hundes mit dem Gesetz in Konflikt geraten, damals wegen Körperverletzung und Beleidigung.




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