weather-image
13°
×

30 Jahre Diakonie-Pflegedienst Schaumburg in Bückeburg: „Tag der offenen Tür“ am 25. September

Gemeindepflege an zwei Standorten bietet Vorteile

Bückeburg (mig). Der kommende „Tag der offenen Tür“ des Diakonie-Pflegedienstes Schaumburg am 25. September steht ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehens des Standortes Bückeburg.

veröffentlicht am 06.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 11:21 Uhr

Während einer Besichtigung des Anna-Mensching-Hauses können Besucher sich über die Arbeit des Dienstes informieren, außerdem wird ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert.

Gemeindepflege gibt es in Bückeburg schon lange. 1881 wurde die Station von Fürstin Hermine begründet, die Schwestern kamen vom Diakonissenstift Hannover. Inzwischen hat sich einiges getan, zuletzt „generalüberholt“ wurde die Struktur 2009. Heute hat der Diakonie-Pflegedienst Schaumburg zwei Standorte (in Bückeburg und Sachsenhagen; vormals Diakonie-Sozialstation Sachsenhagen). Mit 50 Mitarbeitern ist der Diakonie-Pflegedienst Schaumburg zu einem der größten Anbieter im Landkreis aufgestiegen.

Das ist nicht nur ein Vorteil, wenn es um die Kalkulation der Preise geht. Auch den Beschäftigten bringt die größere Einheit mehr Sicherheit – vor allem bei den Arbeitsplätzen. Dieter Weihmann, Geschäftsführer des Diakonie-Pflegedienstes: „Durch die rechtliche Selbstständigkeit erreichen wir eine größere Entscheidungsfreiheit. Vorher musste oft der Kirchenvorstand angerufen werden.“ Ein weiterer Vorteil sei der Erfahrungsaustausch zwischen den Mitarbeitern der beiden Standorte, so der Geschäftsführer. „Beide Standorte sind aber selbstständig und wurden in ihren regionalen Eigenheiten, hier mehr städtisch, dort ländlicher, erhalten.“

Weiter entwickelt hat sich der Pflegedienst aber nicht nur auf der organisatorischen Ebene. Auch in Sachen Qualitätsmanagement hat sich beim Pflegedienst so einiges getan. Neben der Weiterbildung zahlreicher Mitarbeiter ( Elfie Cordes, Palliativ-Care; Rosa Stehle, Pflegefachkraft für Leitungsaufgaben; Sabine Rickeberg, Qualitätsbeauftragte; Petra Hartmann, Wundbeauftragte und Katharina Hübner, die als Stellvertretung für die Pflegedienstleitung von Elisabeth Stummeier benannt wurde), soll der Dienst im nächsten Jahr nach DIN ISO zertifiziert werden. Weihmann: „Wir wollen die Abläufe vereinheitlichen und einen einheitlichen Standard gewährleisten.“

Profitieren vom neu erworbenen Wissen, wird auch die vor einiger Zeit gegründete Gruppe „Pflegende Angehörige“ (Termin: immer jeden letzten Mittwoch im Monat zwischen 18.30 und 19.30 Uhr im Anna-Mensching-Haus). Dort liege der Fokus inzwischen vor allem auf der fachlichen Ebene, erklärt Pflegedienstleitung Elisabeth Stummeier: „Wir wollen die Angehörigen befähigen und ihnen Tipps geben, wie die Pflege zu Hause noch besser läuft und für Fragen ansprechbar sein.“ Das neue Programm orientiert sich deshalb auch stark an den Alltagsproblemen der Angehörigen. Für den 28. Juli sieht das Programm „Dekubitusprophylaxe“ vor, am 24. August wird über die Leistungen der Pflegeversicherung gesprochen.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige