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Ortsrat Meinsen-Warber kritisiert Telekom

Gemeinsam mit der Stadt schneller ins weltweite Netz

Meinsen/Warber (bus). Der Ortsrat Meinsen-Warber hat sich dafür ausgesprochen, gemeinsam mit der Stadt Lösungen hinsichtlich der Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen zu finden. Wie in vielen anderen benachbarten Gemeinden weist die Verbindung ins weltweite Netz auch im Doppeldorf etliche Engpässe auf.

veröffentlicht am 08.07.2008 um 00:00 Uhr

"Die Versorgung ist bei vielen Anschlüssen nicht zufriedenstellend", erklärte Uwe Heidelmann. "Für immer mehr Teilnehmer, Firmen wie Privatkunden stellt der schnelle Zugang eine Grundvoraussetzung dar", unterstrich Christoph Vauth. Die Lokalpolitiker stimmten in den Kreis der Telekom-Kritiker ein, der sich auch anderenorts immer heftiger bemerkbar macht. Ein Vertreter des Anbieters habe während einer Versammlung in Bad Hiddenserborn den Ausbau für Juni dieses Jahres verbindlich zugesagt, erklärte Heidelmann. Passiert sei unterdessen nichts. Vauth forderte "gleiches Recht für alle". Kritisch betrachteten die Meinsen-Warberaner darüber hinaus die Vorgehensweise in Rusbend. Ortsbürgermeister Rudi Beier gab an, vom Amtskollegen Andreas Struckmann gebeten worden zu sein, die privaten Rusbender Verhandlungen nicht zu gefährden. Auch ihm gegenüber, berichtete Heidelmann, sei aus Rusbend Funkstille signalisiert worden. "Wenn jedes Dorf alleine tingelt, ist das für die Gesamtsituation nicht besonders förderlich", gab Vauth zu Protokoll.




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