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Umsonstladen stellt Geschenke für Kinder bedürftiger Familien zusammen / Schüler spenden

Geodreieck und Mappen auf der Wunschliste

Bad Nenndorf (sk). Damit auch wenig begüterte Eltern ihre Kinder zu Weihnachten beschenken können, engagiert sich der Umsonstladen finanziell und kümmert sich um Gaben. Schüler des Bad Nenndorfer Gymnasiums haben die Aktion unterstützt und Barbiepuppen, Spiele und Bücher gespendet.

veröffentlicht am 19.12.2012 um 17:38 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:22 Uhr

Mit gefüllten Tüten und Lehrer Torsten Deist sind Vanessa Rebke (15) und Patric Plattner (13) im Umsonstladen angerückt. Die Schüler gehören der Arbeitsgemeinschaft „Buddy“ (Kumpel) an, die sich an der Schule für ein gutes Miteinander einsetzt. Als die Schüler von der Aktion des Vereins Umsonstladen hörten, beschlossen sie, in den Unterstufen-Klassen Spielzeug zu sammeln – mit Erfolg.

Rosemarie Börner und Anneliese Kräft vom Umsonstladen bedankten sich herzlich für die Spenden. Die Frauen stellen Geschenke für Kinder bedürftiger Familien zusammen – und zwar nicht aufs „Geratewohl“. Das Jugendamt hat dem Verein konkrete Wünsche von 20 Kindern übermittelt. Über das Amt wiederum erhalten die Eltern die gespendeten Geschenke und verpacken diese selbst. So bekommen die Kinder die Gaben aus den Händen der Eltern, erläuterte Jugendamtsmitarbeiterin Annette Schediwy.

Die Geschenkeaktion läuft seit ein paar Jahren. Die Wünsche der Kinder konzentrieren sich nicht nur auf Spielsachen wie aktuell Barbiezubehör, ferngesteuerte Autos oder Lego-Steine. Schulzubehör steht in diesem Jahr ganz obenan: Federmappe und Collegeblöcke, Tintenkiller, Textmarker, Schnellhefter und Geodreieck. Diese Dinge sind nicht über den viel diskutierten Bildungsgutschein erhältlich. Und Essensgutscheine stehen auf der Wunschliste. Mit den Gutscheinen können die Familien in bestimmten Supermärkten für eine leckere Weihnachtstafel einkaufen.

Im vergangenen Jahr haben sich viele Kinder einen Tannenbaum gewünscht. Diese wurden angeschafft – und zwar Exemplare aus Kunststoff, berichtete Schediwy. Die Bäume können in diesem Jahr erneut geschmückt werden, und das Thema beansprucht nicht erneut Platz auf der Wunschliste.




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