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VfL Bückeburg zieht rundweg positive Bilanz / Martin Brandt bleibt Präsident

Gesund und vital

Bückeburg. Martin Brandt bleibt für weitere zwei Jahre Präsident des VfL Bückeburg. Die im Vereinsheim am Jahn-stadion tagende Hauptversammlung des aktuell 1923 Mitglieder zählenden Vereins sprach dem seit Mai 2008 amtierenden Chef ohne Wenn und Aber das Vertrauen aus. Ebenfalls einstimmig stellte die gut besuchte Zusammenkunft dem Präsidenten Uwe Völkening (Verantwortungsbereich Marketing/Öffentlichkeitsarbeit), Martin Siegmann (Finanzen), Nicole Lemm (Verwaltung) und Reinhard Waldeck (Sport) als Vizepräsidenten zur Seite.

veröffentlicht am 16.07.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:41 Uhr

Brandt zog im Bericht des Präsidiums eine rundweg positive Bilanz. „Wenn man die Entwicklung und die aktuelle Aufstellung unseres Vereins in seinem Umfeld betrachtet und bewertet, so kann man feststellen, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und auch mit über einhundert Jahren gesund und vital dastehen“, legte der Berichterstatter dar. „Wir haben uns frühzeitig und vorausschauend auf die Veränderungen eingestellt und deswegen muss uns, obwohl gewaltige Herausforderungen auf uns warten, vor der Zukunft nicht bange sein.“

In den derzeit schwierigen Zeiten sei es wichtig und sehr hilfreich, die Aktivitäten der heimischen Vereine zu koordinieren und gemeinsam eine starke und ernst zu nehmende Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung zu bilden, sprach der Präsident auf die Gründung des Forums „Bückeburger Sportvereine“ an. Die Nachfolgeorganisation der Arbeitsgemeinschaft „Bückeburger Sportvereine“ kümmere sich um Themen wie demografischer Wandel, verändertes Freizeitverhalten, Wunsch nach neuen Sportarten, Krise des Ehrenamtes und knapper werdende öffentliche Haushaltsmittel.

„Grundsätzlich“, erläuterte Brandt, „sind wir mitten in einem fundamentalen Prozess dynamischer Veränderungen in den Umfeldbedingungen für Sportvereine.“ Womit sich auch die Anforderungen an die Vereinsführungen wandelten. Heute müsse man einen Verein nicht nur effizient organisieren, nachhaltig finanzieren und mit einem zeitgemäßen Image versehen, sondern auch bemüht sein, permanent an einer Steigerung der Attraktivität des sportlichen Angebots zu arbeiten.

Der VfL habe sich vor dem Hintergrund des Strukturwandels bereits frühzeitig aufgestellt, um den Herausforderungen aktiv zu begegnen, erklärte der Präsident. Gleichwie sei der Verein nur als Ganzes zukunftsfähig. „Wir müssen alle begreifen und vermitteln, welchen Mehrwert es hat, in der starken Gemeinschaft eines großen Mehrspartenvereins organisiert zu sein und erkennen, dass wir voneinander profitieren, wenn wir uns gegenseitig unterstützen.“

Mit Blick auf die vielfältige sportliche Bilanz der 19 Sparten umfassenden Gemeinschaft stellte Brandt die Leistungen der ersten Fußball-Herrenmannschaft heraus. „Niemand pflegt die Marke VfL besser und trägt mehr zu unserem Bekanntheitsgrad bei als unsere Fußballer.“ bus




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