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Kreisjägerschaft legt Streckenbericht vor und ehrt Mitglieder

Gesundes und kräftiges Wild

HESSISCH OLDENDORF. In großer Zahl sind in diesem Jahr die Jäger aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont ins Baxmann-Zentrum gekommen.

veröffentlicht am 24.04.2018 um 13:20 Uhr

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Der Fachvortrag von Dr. Thomas Patzelt über die Afrikanische Schweinepest dürfte der Hauptgrund dafür gewesen sein. Bevor die Jahresversammlung begann, nutzten viele der Waidgesellen die Möglichkeit, sich im Foyer die Ölgemälde des Jagdmalers Günter Wittkopp anzusehen.

Andere sahen sich drinnen an den Stellwänden derweil die Trophäen vom Rotwild, Damwild und die Keilerwaffen an. Sie zeigen, dass das Wild in der heimischen Region gesund und kräftig ist, wie der stellvertretende Kreisjägermeister, Dietrich Freiherr von Haake, später in seinem Streckenbericht ausführte.

Der stellvertretende Vorsitzende der Jägerschaft, Burkhard Cramer, bedauerte, dass die Gehörne der Rehböcke nur noch bei den Versammlungen der Hegeringe gezeigt werden. Früher war es Pflicht, dass ausgewählte Gehörne bei der Jahresversammlung der Kreisjägerschaft gezeigt werden. „Wir sollten diese Tradition erhalten“, fordert er. Das Rehwild führt mit 2699 erlegten Tieren die Streckenliste an. Es folgen die Wildschweine mit 2480 Tieren und 1123 Füchse, gefolgt von den 1076 Waschbären, die erlegt wurden oder auf den Straßen des Landkreises Hameln-Pyrmont zwischen April 2017 und Ende März 2018 zu Tode kamen.

Burkhard Cramer (von links) und Kreisjägermeister Jürgen Ziegler mit den geehrten Mitgliedern der Kreisjägerschaft Hameln-Pyrmont. Foto: PJ

In der Jahresversammlung der Jägerschaft Hameln-Pyrmont, die von den Jagdhornbläsergruppen des Kreisjägerschaft und Hessisch Oldendorf musikalisch begleitet wurde, wurden Walter Büsing und Ulrich Jütte aus Emmerthal, der Hamelner Dr. Klaus Hannigbrinck, Julius Volquardsen aus Fischbeck, Wilhelm Lemke aus Aerzen sowie die Bad Münderaner Karl-Heinz Schaper, Friedrich Söfje und Hubert Stechmann für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt.. Vor einem halben Jahrhundert haben Werner Himstedt aus Höfingen, Richard Mohr aus Bad Münder, Dr. Heinrich Härke aus Coppenbrügge und Wilhelm Schwiezer-Koch aus Rohden ihre Jägerprüfung bestanden. Seit nunmehr 40 Jahren sind Marianne Geweke-Liebner und Rüdiger Martens aus Bad Münder, Günter Knaack und Hermann Knoke aus Hameln, Ulrike Pieper aus Dehmke, Werner Piszowotzki aus Pötzen, Friedrich-Wilhelm Twick aus Hemeringen, Horst Wissmann aus Wahrendahl, Eduard Tiel aus Salzhemmendorf und die Bad Pyrmonter Helmut Stuckenberg und Georg Weber im Besitz eines Jagdscheines.




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