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Grenzen des Machbaren müssen klar benannt werden

Gewalt sinnlos machen

München, Reutlingen, Würzburg, Ansbach. 13 Tote in nur einer Woche. Man versteht, warum viele Menschen Angst haben. Man kann nachvollziehen, warum sich Politiker genötigt fühlen, auf diese Ängste mit Ankündigungen zu antworten. Es scheint logisch, auf Verunsicherung mit dem Versprechen von mehr Sicherheit zu reagieren. Was soll man sonst tun? Die richtige Antwort lautet: nichts. Jedenfalls nichts davon. Egal ob Verschärfung des Waffengesetzes, mehr Polizei oder mehr Kameras, nichts wird Anschläge und Taten wie die, die wir gerade erlebt haben, verhindern. All diese Maßnahmen sind nichts weiter als Investitionen in gefühlte Sicherheit – und damit vorprogrammierte bittere Enttäuschung.

veröffentlicht am 25.07.2016 um 17:47 Uhr
aktualisiert am 22.09.2016 um 16:59 Uhr

Juni

Autor

Julia Niemeyer Verlegerin / Chefredakteurin zur Autorenseite



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