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Gewerbesteuer Sorgenkind des Kämmerers

Bückeburg (rc). Bei der Gewerbesteuer Probleme, dafür Mehreinnahmen bei den Schlüsselzuweisungen aus der Einkommensteuer: So stellt sich derzeit der Haushalt der Stadt Bückeburg auf der Einnahmeseite dar. Wie Stadtkämmerer Horst Tebbe auf Anfrage mitteilte, hinkt die Stadt bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer derzeit hinter den Planvorgaben von 5,8 Millionen Euro hinterher. Grund waren zwei Erstattungen, die die Stadt im Frühjahr an Firmen zurückzahlen musste. Derzeit fehlen gegenüber den Ansätzen rund 500 000 Euro. "Normalerweise ist das zweite Halbjahr stärker, wir hoffen, dass wir die Vorgaben noch erreichen", sagte Tebbe. Bundesweit können sich - im Gegensatz zu Bückeburg - die Kämmerer der Kommunen wegen der anspringenden Konjunktur über sprudelnde Geldmittel aus der Gewerbesteuer freuen.

veröffentlicht am 02.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Positiv fallen dagegen - wie im Bundestrend - auch in Bückeburg bisher die Einnahmen aus der Einkommensteuer aus. Die ersten beiden Quartale liegen um knapp zehn Prozent über den Einnahmen aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, sagte der Stadtkämmerer. Zirka 150 000 Euro sind bisher mehr auf die städtischen Konten geflossen. "Wir hoffen, dass sich der Trend im zweiten Halbjahr fortsetzt", so Tebbe. Trotz der Lücken aus der Gewerbesteuer wird die Stadt keinen Nachtragshaushalt aufstellen, so Tebbe weiter. Durch verschiedene Umschichtungen und den Stopp von nicht dringenden Projekten könne die fehlende Summe eingespart werden. Im übrigen seien durch die höhere Einkommensteuer Ausfälle bei der Gewerbesteuer teilweise gedeckt. Die großen Projekte wie Kreisel Scheier Straße, Erschließung Falkingsviertel, Ausbau Baugebiet "Auf der Höhe" oder der Kreuzbreite würden auf jeden Fall durchgezogen.




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