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Giftköder: PETA setzt 500 Euro Belohnung aus

BÜCKEBURG/STUTTGART. Nach dem Bericht unserer Zeitung über den Fund von mindestens einem Dutzend Giftködern im Bereich der Bückeburger Ortsteile Meinsen-Warber wird PETA aktiv. Die Tierrechtsorganisation hat 500 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zu seiner Verurteilung führen.

veröffentlicht am 19.12.2018 um 15:45 Uhr

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Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden oder können sich auch telefonisch unter (0 15 20) 737 33 41 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym. Wie berichtet handelt es sich bei den gefährlichen Lockmitteln um mit blauen und roten Rattengift-Körnern gefüllte ausgehöhlte Fleischwürste. Die Polizei warnt Hundehalter zur besonderen Vorsicht im Bereich des Mittellandkanals.

„Der Unbekannte, der die gefährlichen Köder in Meinsen und Warber ausgelegt hat, muss sofort gestoppt werden, bevor Vierbeiner verletzt oder getötet werden“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Derartige Tierquäler zu überführen ist oft schwierig, da sie agieren, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.“ Deshalb könne es in solchen Fällen auf den noch so unwichtig erscheinenden Hinweis ankommen. Mit der Belohnung soll die Arbeit der Polizei unterstützt sowie Hundehalter für das Thema sensibilisiert und gewarnt werden. Geschädigte sollten unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten. Der Täter müsse sich darüber im Klaren sein, dass mit gefährlichen Stoffen präparierte Köder nicht nur für Hunde, Katzen und frei lebende Tiere, sondern auch für Kinder lebensbedrohlich sein können.“ Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraph 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.




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