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Giftmord: Polizei ohne heiße Spur

Minden (ots). Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, aber ein Tatverdächtiger ist bislang noch nicht ermittelt worden. So lautet das Resumee der Mordkommission "MK Kühlschrank" nach einer Woche intensiver Ermittlungsarbeit.

veröffentlicht am 27.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Im privaten Bereich und im Arbeitsumfeld des durch Gift getöteten 44-jährigen Chemiearbeiters (wir berichteten) sind bisher mehr als 20 Vernehmungen durchgeführt worden, eine "heiße Spur" ist jedoch zurzeit nicht erkennbar. Die polizeilichen Ermittlungen konzentrieren sich weiterhin auf das Umfeld des Verstorbenen, die Motivlage ist noch völlig offen. Toxikologische Untersuchungen in der Rechtsmedizin Münster führten zu dem Ergebnis, dass sich in der zweiten sichergestellten Flasche, durch deren Inhalt die zwei Polizeibeamten verletzt wurden, eine hohe Dosis Zyanid befand. Weitere Untersuchungsergebnisse über die Konzentration des Giftes in den Flaschen, aber auch spurentechnische Untersuchungen an den Flaschen stehen noch aus. Aus taktischen Gründen will die Polizei derzeit keine Angaben zu weiteren Details machen. Die Ermittlungen der Mordkommission wurden auch an den Feiertagen fortgesetzt.




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