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„Suzie & The Seniors“ in Bückeburg

Gleich Vollgas gegeben

BÜCKEBURG. Suzie & the Seniors haben auch bei ihrem 2018er Gastspiel in der Ex-Residenz nichts anbrennen lassen und gleich – one, two, three – Vollgas gegeben.

veröffentlicht am 15.04.2018 um 15:06 Uhr

Suzie und ihre Senioren posieren auf der Treppe des Rathaussaales fürs Erinnerungsfoto. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter

Kaum war die Erkennungsmelodie der von Moderatorin Uschi Nerke geprägten legendären Beatclub-Fernsehsendung verklungen, ertönten mit „Twist and Shout“, „Hippy, Hippy Shake“ und „Keep on Running“ auch schon die ersten Hitparaden-Kracher.

Das Quintett um die charmant durchs Programm führende Frontfrau Patricia Butt alias „Suzie“ machte auch diesmal seinem Ruf als „Beatniks von der Binnenalster“ reichlich Ehre und lieferte zwei astreine rund einstündige Sets ab.

„Wir freuen uns, wieder hier zu sein und euch mit dem Sound der Sixties erfreuen zu dürfen“, gab die stimmgewaltige Sängerin zu verstehen.

Die stets in stilechtem Outfit auftretende Kapelle gastiert seit rund einem Dutzend Jahren regelmäßig in Bückeburg. Zunächst in der „Nachtausgabe“ der Volksbank, dann im Le-Theule- und jetzt im großen Saal des Rathauses. Im Programm findet sich alles, was seinerzeit die Charts dominierte: Manfred Mann, Animals, Easybeats, Beach Boys, Swinging Blue Jeans, Monkees und The McCoys fehlen ebenso wenig wie Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich, Stones oder Beatles.

Kommt positiv hinzu, dass die musikalische Zeitreise durch die 1960er-Jahre von überaus sympathischen Interpreten vermittelt wird.

Das Familienunternehmen – „Suzie“ ist die Tochter von Knut „Mr. Beat“ Hartmann (Rhythmusgitarre, Vocals) und dessen Bruder Ralf „Franny“ Hartmann (Sologitarre, Vocals) ist ihr Onkel, Olaf Kuchenbecker (Bassgitarre) und Christian Kievet (Schlagzeug) sind quasi adoptiert – präsentiert sich durchweg gut gelaunt und frei von Star-Allüren.

Beim aktuellen Gastspiel war nach „Wild Thing“, „You Really Got Me“ und „Pretty Woman“ noch lange nicht Schluss.

Bleibt zu hoffen, dass es im kommenden Jahr mit „Let’s Dance“ weitergeht und es nicht „The Last Time“ gewesen ist.

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