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Bürgermeister lobt Bernd-Blindow-Schulgruppe bei Neujahrsempfang im Palais

„Glücksfall für Bückeburg“

Bückeburg. „Die Bernd-Blindow-Schulgruppe ist ein Glücksfall für Bückeburg und Deutschland“, sagte Bürgermeister Reiner Brombach in seinem Grußwort während des Neujahrsempfangs der Bernd-Blindow-Gruppe im „Neuen Palais“. Bildung und Ausbildung, so Brombach weiter, seien die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Leben. Gutes Personal und gute Lernbedingungen seien mitverantwortlich für den Erfolg der Schulgruppe seit über einem halben Jahrhundert. „Qualität wird sich immer wieder durchsetzen“, ist Brombach überzeugt.

veröffentlicht am 17.01.2015 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:22 Uhr

Geschäftsführer Professor Dr. Andreas Blindow freute sich einer Pressemitteilung zufolge, Mitarbeitende, Geschäftspartner und Freunde nicht nur aus Bückeburg, sondern auch aus Heilbronn, Friedrichshafen, Berlin, Kiel, Leipzig und Hannover begrüßen zu können. Der Neujahrsempfang in dem historischen Gebäude ermögliche nicht nur einen Gedankenaustausch, sondern stärke auch das Zusammengehörigkeitsgefühl, was bei 16 Standorten in Deutschland, mit über 60 Schulen, gar nicht so einfach sei.

Der Geschäftsführer zeigte sich mit den Schülerzahlen im vergangenen Jahr sehr zufrieden. Schön sei es auch, dass sich an der Diploma-Hochschule im Jahr 2014 zum dritten Mal in Folge mehr als 1200 Studierende neu eingeschrieben haben. Besonders stark werde von der Möglichkeit des virtuellen Studiums Gebrauch gemacht. Blindow ist überzeugt, „dass neue attraktive Schwerpunkte in den verschiedenen Ausbildungen und Studiengängen helfen werden, die Angebote noch attraktiver zu machen und sich von der Konkurrenz abzuheben“. Blindow strebt ein „moderates Wachstum aus eigener Kraft“ an.

Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs stand die Verabschiedung der beiden „Lichtgestalten“ Dr. Hans Joachim Gauglitz und Prof. Hans Hübner, die an der Erfolgsgeschichte der Schulgruppe über Jahrzehnte mitgewirkt haben. Geschäftsführer Bernd Blindow würdigte die Verdienste („die haben das richtig gut gemacht“) und überreichte beiden eine Ehrenurkunde.

Hans Hübner hat 1972 an der Bernd-Blindow-Schule als Lehrer begonnen und schon sehr bald Leitungs- und Koordinationsaufgaben übernommen. Er wirkte maßgeblich beim Aufbau der Schulen für Gesundheitsfachberufe mit. Seit 1994 war Hübner als Gründungsrektor verantwortlich für den Aufbau der Diploma-Fachhochschule Nordhessen. Unter seiner Regie entwickelte sich die Fachhochschule in Bad Soden-Allendorf sehr schnell zu einer der zehn größten privaten Fachhochschulen in Deutschland mit inzwischen etwa 4500 Studierenden und 16 Studiengängen. Hübner hat zum Ende des Jahres 2014 das Präsidentenamt an der Hochschule an Prof. Dr. Michaela Zilling übergeben und wird in diesem Jahr „nur noch“ beratend und unterstützend für die Hochschule da sein.

Dr. Hans Joachim Gauglitz begann 1969 als Lehrer in naturwissenschaftlichen Fächern in der Ausbildung der Technischen Assistenten an den Schulen Dr. Kurt Blindow in Bückeburg. Auch er übernahm sehr bald Leitungs- und Koordinierungsaufgaben und baute Schulen für Technische Assistenten in Bückeburg und Hannover auf. „Wir sind gemeinsam einen langen steinigen Weg gegangen“, erinnerte Bernd Blindow an den Aufbau weiterer Schulen für Techniker und Technische Assistenten in den Bereichen Pharmazie, Biologie, Informatik, Grafik und Mode an elf Standorten in Deutschland. Als Gründungsrektor war Gauglitz 1994 verantwortlich für den Aufbau der Diploma-Fachhochschule Vogtland, die er bis zur Fusionierung mit der Fachhochschule Nordhessen vor sechs Jahren leitete. Gauglitz ist zudem am Aufbau der Techna, dem zur Schulgruppe gehörenden Lieferanten für Lehrmittel und Schulausstattung, beteiligt gewesen.red




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