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Für Jugendarbeit in Hagenburg ist ein Raum in der Ortsmitte wichtig

Größere Veranstaltungen laufen, regelmäßige Treffen eher weniger

Sachsenhagen (jpw). Die Jugendarbeit in Hagenburg läuft nicht richtig rund: Der Jugendraum ist nicht schön – und er liegt zu weit vom Ortskern entfernt. Das hat die Jugendpflegerin der Samtgemeinde, Maren Kluzik, den Jugendlichen des Ortes abgelauscht.

veröffentlicht am 06.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:22 Uhr

Sie selbst sieht nicht zuletzt deshalb erst eine mittelfristige Lösung, die Jugendarbeit in Hagenburg weiter zu forcieren: „Ich baue auf die Räume in der Feuerwehr“, sagt sie – und glaubt mit der ortsnahen Lage eines der Haupthindernisse für einen erfolgreichen und regelmäßigen Betrieb des Jugendraumes beseitigt zu haben.

„Ein Treffpunkt in der Ortsmitte ist wichtig“, erklärt sie. „Dort können Kinder und Jugendliche zu den Öffnungszeiten kommen, schauen, gegebenenfalls eine halbe Stunde bleiben und dann wieder gehen, wenn sie wollen.“

Doch bis der Jugendraum in die Feuerwehr umziehen kann, wird es noch eine Weile dauern, vorher müssen die zuständigen Gremien noch eine Reihe von Entscheidungen treffen.

Trotz vieler Bemühungen läuft der regelmäßige Betrieb im Hagenburger Jugendraum nicht richtig, so die Jugendpflegerin. Wenn sie Aktionen und Programm anbietet, bleiben die Besucher weg – auch, wenn vieles ihren eigenen Wünschen entspringt.

„600 Kinder und Jugendliche in Hagenburg haben unser Programm per Post bekommen“, sagt Kluzik etwas ratlos.

„Größere Aktionen wie Fahrten werden gut angenommen“, sagt sie. „Auch das „Montagskino“ sei in den Herbstferien gut besucht gewesen, doch in der vergangenen Woche sei wiederum nur ein Besucher da gewesen. Deshalb will sie das Programm weiterentwickeln, noch mehr auf Aktionen setzen als ohnehin schon. „Für so wenig Besucher ist es schwierig, Programm anzubieten. Kann ich kein Programm anbieten, finde ich keine Ehrenamtlichen“, sagt Kluzik: „Das ist ein richtiger Teufelskreis.“

Anders ist die Lage im Sachsenhäger Jugendraum, wo der regelmäßige Betrieb „super“ läuft. Dieser habe sich zu einem richtigen Treffpunkt für Jugendliche auch aus der Umgebung entwickelt. Mit den Wiedenbrügger Jugendlichen ist Kluzik ebenfalls im Kontakt.




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