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Vorbereitung der Interessengemeinschaft „RuMeiWa“ lohnt sich: Hunderte feiern beim 4. Lampionfest am Dorfteich

„Großartig, was hier auf die Beine gestellt wird“

Meinsen-Warber (wk). „Das Wetter ist einwandfrei, aber das haben wir uns auch verdient“, stellte Michael Wilke, der stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft „RuMeiWa“ (Rusbend, Meinsen und Warber) am vergangenen Samstagabend nicht ohne eine gewisse Erleichterung fest. Viel Zeit und Arbeit hatten er und die anderen 32 Mitglieder dieser – übrigens nicht im Vereinsregister eingetragenen, aber mittels einer richtigen Satzung organisierten – Vereinigung in den vergangenen Wochen nämlich investiert, um das mittlerweile vierte „Lampionfest“ am idyllisch gelegenen Dorfteich im Auegrund auszurichten. Und schlechtes Wetter hätte den Erfolg der Veranstaltung mutmaßlich mehr als nur infrage gestellt.

veröffentlicht am 19.08.2012 um 20:40 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 21:21 Uhr

So aber stimmten die klimatischen Verhältnisse und trugen ihren Anteil dazu bei, dass mehrere Hundert Besucher, Jung und Alt, der Einladung von „RuMeiWa“ gefolgt waren und im Schein zahlreicher bunter Lampions bis spät in die Nacht ein fröhliches Fest feierten. Dazu gab es Musik vom Posaunenchor des CVJM-Meinsen, vom Spielmannszug Meinsen-Warber, von einer aus Musikern dieses Spielmannszuges und der örtlichen Schalmeienkapelle bestehenden Band namens „Die Vier lustigen Fünf“ und – später am Abend – vom DJ-Team Kai Wehrmann und Pascal Dehne.

„Das ist total großartig, was die hier auf die Beine gestellt haben – das sieht bombig aus“, zeigte sich Helma Hübers von dem Lampionfest begeistert. Mit ihrem Lebensgefährten Marcus Dommick war die 46-jährige Wahl-Porta Westfalicanerin nach Meinsen-Warber gekommen, wo sie übrigens seinerzeit aufgewachsen war: „Vom Herzen her habe ich Meinsen ja nie verlassen“, betonte sie in diesem Zusammenhang gut gelaunt.

Und der „RuMeiWa“-Vorsitzende Dirk Wehrmann berichtete stolz, dass bei dem von der Sparkasse Schaumburg und der Volksbank in Schaumburg gesponserten Lampionfest sogar Bürger mitfeiern, „die man sonst nicht sieht“. Wilke führte die große Resonanz nicht zuletzt auch auf die günstigen Preise zurück, die man etwa für die Getränke kassiere. Zwei Beispiele: Elf Bier á 0,2 Liter kosteten 10 Euro und ein entsprechendes Glas Sprudel 0,80 Euro. „Da kann man wohl nichts dagegen sagen“, resümierte er, und verriet auf Nachfrage, dass der Erlös der Feier der Interessengemeinschaft zugute kommen wird.

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