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Bauausschuss berät zu Vorhaben der städtebaulichen Entwicklung

Großbauprojekte im Fokus

Bad Nenndorf. Der Bauausschuss der Stadt Bad Nenndorf tagt heute, Mittwoch, 3. September, um 18.30 Uhr im Vereinsheim an der Bahnhofstraße 67. Bei der abendlichen Sitzung geht es unter anderem auch um das Bauvorhaben der Part AG im städtischen Zentrum und die Anpassung der Baupläne zur Ermöglichung von Fördermitteln.

veröffentlicht am 02.09.2014 um 16:26 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:42 Uhr

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Bei dem Großprojekt sind umfassende Um- und Neubauten am Gebäude der Kurhausstraße 4 geplant. So soll unter anderem in der dortigen Tiefgarage ein Rewe-Markt entstehen. Autos dürften hingegen nur noch von der Kampstraße aus auf das Parkdeck gelangen. Das Eiscafé soll an die Kurhausstraße umziehen und von dort aus nur noch fußläufig erreichbar sein. An der Stelle des Eiscafés soll das dortige italienische Restaurant ziehen. Im ehemaligen Plus-Markt soll die Hauptstelle der Bad Nenndorfer Volksbank in Schaumburg eG eingerichtet werden.

Außer dem Großbauprojekt der Part AG steht auch ein Ausblick auf die städtebauliche Sanierung der Kurstadt im Mittelpunkt der Ausschusssitzung. So geht es unter anderem um die Möglichkeit, weitere städtebauliche Fördermittel von etwa 2,7 Millionen Euro zur Kurhaus-Sanierung und für mehrere Erschließungsprojekte zu erlangen.

Zudem wird von den Ausschussmitgliedern die Aufhebung des Bebauungsplanes „Am Krater“ zur Diskussion gestellt. Der Eigentümer des leicht kontaminierten Grundes wollte dort ursprünglich Wohngebäude und Kleingewerbe ansiedeln. Allerdings findet sich seit fast 14 Jahren kein Investor. Da die Stadt jedoch bei der Planung von neuem Bauland das Gebiet „Am Krater“ mit einrechnen muss, wird nach Ansicht der Verwaltung die städtebauliche Entwicklung behindert.

Des Weiteren steht die Erneuerung der Fahrgassen auf dem Parkplatz vor dem Hallenbad an der Bahnhofstraße auf der Tagesordnung des Bauausschusses. Der Landkreis Schaumburg hat den Erneuerungsbedarf angezeigt. Nach der Ermittlung der Gesamtkosten soll über die finanzielle Beteiligung der Stadt an dem Bauvorhaben beratschlagt werden.




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