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Trasse zwischen Ohndorf und Hohnhorst fertig: Landrat lädt zum „Betriebsausflug“ ein

Großer Bahnhof für den neuen Radweg

Hohnhorst (tes). „Ein kleines Stück Straße, aber ein großes Stück Verbundenheit“: Mit diesen Worten hat Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier die Freude aller Beteiligten über den neuen Radweg an der Kreisstraße 48 zwischen Ohndorf und Hohnhorst getroffen. Für die Hohnhorster ist damit nach der Sanierung der Hauptstraße und der Aufstellung von Halbschranken am Bahnübergang am Kindergarten ein weiterer Meilenstein geschafft.

veröffentlicht am 18.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 08:22 Uhr

„Viele haben auf diesen Lückenschluss gewartet“, betonte Bürgermeister Otto Lattwesen bei der feierlichen Eröffnung vor großem Publikum, das fast komplett mit dem Fahrrad da war: Ohndorfer, Hohnhorster oder Leute aus den umliegenden Städten, SPD-Landrat und Landratskandidat Jörg Farr sowie CDU-Bürgermeister. „Wir machen einen Betriebsausflug der Großen Koalition“, freuten sich Schöttelndreier und Lattwesen über die gemeinsame Tour auf der fast 1,7 Kilometer langen Strecke, die nach vier Monaten Bauzeit mit dem obligatorischen Schnitt durch das Flatterband freigegeben wurde. Ziel der Maßnahme ist, auf dieser Strecke die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger zu erhöhen.

Viele Kinder und abends auch Erwachsene fahren zu den Sportanlagen. Die Planung startete im Sommer 2007. Die Aufnahme in das Programm der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und die Genehmigung durch den Landkreis erfolgten in 2009. Nach einem temporären Kostenschock kam im April 2010 der Zuwendungsbescheid des Landes, der Auftrag folgte Ende Mai.

Gleichzeitig wurden die Regenwasserkanalisation vom Ortsausgang Hohnhorst bis zur Vorflut Osterriehe erneuert und am Ortseingang Hohnhorst mittels zweier Verkehrsinseln für Geschwindigkeitsreduzierung gesorgt. Im Bereich der Osterriehe führt der Radweg über eine Brücke.

Die gesamte Baumaßnahme erfolgte unter Vollsperrung der Kreisstraße 48, kostet etwa 500 000 Euro und wird vom Landkreis, der Samtgemeinde Nenndorf, der Gemeinde Hohnhorst und der Deutschen Telekom getragen. Nach dem Entflechtungsgesetz bezuschusst das Land die Maßnahme in Höhe von 70 Prozent.

„Vor 14 Monaten haben wir an der Hauptstraße gestanden“, erinnerte der Landrat an das letzte Treffen in gleicher Besetzung und die Volksfeststimmung bei der Eröffnung. Er hoffe auch in Zukunft auf so gute Zusammenarbeit aller. Vorhaben gebe es genug.

„Schön wäre es, wenn der Radweg bis zum Schmiedegasthaus weitergeführt werden könnte“, scherzte Schöttelndreier. Er selber stehe nach seiner Pensionierung gerne für weitere Eröffnungen zur Verfügung.




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