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Sportabzeichen-Verleihung des Kreissportbundes in der Oberschule Hessisch Oldendorf

Großes Lob an alle Beteiligten

HESSISCH OLDENDORF. „Sport und Bewegung – das ist ein Stück Lebensfreude!“

veröffentlicht am 09.11.2017 um 00:00 Uhr

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Mit diesen Worten eröffnet Heinz Hartmann die Sportabzeichen-Verleihung des Kreissportbundes (KSB) Hameln-Pyrmont. „Vielfalt und Abwechslung, das ermöglicht das Deutsche Sportabzeichen, bei dem es nicht um den Sieg, sondern ums Mitmachen, um Bewegung, um gemeinschaftliches Sporttreiben geht“, ergänzt er.

Das Deutsche Sportabzeichen wurde vor 105 Jahren unter dem Namen „Auszeichnung für vielfältige Leistung auf dem Gebiet der Leibesübungen“ geschaffen, Vorbild war das Schwedische Sportabzeichen. In Hameln-Pyrmont haben im vergangenen Jahr 2317 Sportler vom sechsten bis 90. Lebensjahr aus 21 Schulen und 42 Vereinen das Sportabzeichen errungen – 1548 Kinder und Jugendliche sowie 769 Erwachsene.

Zum zehnten Mal in Gold erworben hat es Ottmar Framke als Leiter der Oberschule Hessisch Oldendorf, in deren Mensa die Verleihung stattfindet. „Der Wettbewerb fordert und fördert neben Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination auch Ehrgeiz, Disziplin und Teamgeist“, betont er und zitiert: „Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist.“ Er ergänzt: „Jeder muss etwas für seine persönliche Zufriedenheit tun, um zu Hause und im Beruf Leistung bringen zu können.“

Als beste weiterführende Schule im Landkreis bei der Sportabzeichen-Abnahme wird zum wiederholten Male seine Oberschule ausgezeichnet, gefolgt von der IGS Hameln und der Max-Born-Realschule Bad Pyrmont. Bei den Grundschulen weist die GS am Mainbach in Haverbeck prozentual die meisten Sportabzeichen auf (58 von 74), Platz 2 nimmt die GS Bakede, Platz 3 die GS Bisperode ein. „Die Sportabzeichen machen den Kindern Spaß, bedeuten ihnen ganz viel und die Urkunden und Abzeichen sind Ansporn“, so Haverbecks Schulleiterin Simone Grupe. Iris Rothmann, die mit den Sportlehrern das Abzeichen abnimmt, ergänzt: „Alle Schüler machen mit, das einzige Handicap ist, dass manche nicht schwimmen können. Damit alle Erfolg haben, besprechen wir das mit den Eltern. Dadurch können an der GS Haverbeck schon so viele Kinder schwimmen.“

Hinter Spitzenreiter MTV Friesen Bakede belegt Time-Sports aus Hessisch Oldendorf bei der ersten Sportabzeichen-Teilnahme gleich den zweiten Platz bei den Vereinen unter 400 Mitgliedern. Platz 3 geht an den VTSV Hämelschenburg. Bei den Vereinen über 400 Mitgliedern nimmt erneut der VfL Hessisch Oldendorf mit 105 Familien und 367 Teilnehmern die Sportabzeichen-Spitze ein vor dem MTV Coppenbrügge und dem TSV Bisperode.

Heinz Hartmann und Rudolf Dreischer, erster stellvertretender Vorsitzender des KSB, haben den 219 aktiven Sportabzeichen-Prüfern für ihre hervorragende Arbeit gedankt. Besonderer Dank gilt Egbert Dahlbock, den Hartmann für mehr als 35-jährige Sportabzeichen-Prüfertätigkeit mit einer Ehrenurkunde des Landessportbundes Niedersachsen ehrt. „Ich habe mal mit dem Sportabzeichen angefangen, bin aber am Werfen gescheitert“, gesteht Hessisch Oldendorfs stellvertretende Bürgermeisterin Waltraut Brümmer und sagt: „Vielleicht versuche ich es nochmal. Ich treibe regelmäßig Sport und merke, wie wichtig das ist – auch gesellschaftspolitisch, denn über den Breitensport kann manch einer seine Sportart entdecken.“




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