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Studenten entwickeln den Ortskern von Hagenburg an der Steinhuder-Meer-Straße

Grüne Mitte und Neues Zentrum

Hagenburg. Mit viel Phantasie und einer ganzen Menge neuer Ideen haben zwölf Architektur- und Ingenierstudenten der Universität Bremen den Bereich der Steinhuder-Meer-Straße überplant und damit ein neues Ortszentrum entwickelt. Zwei Entwürfe stellten die Fünftsemester im voll besetzten Mehrzweckhaus vor.

veröffentlicht am 29.01.2015 um 21:43 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Zunächst begann die Gruppe „Grüne Mitte Hagenburg“ mit Tomma Thiele, Insa Sogorski, Ana Peixioto, Daniela Helma, Maurice Braber und Sprecher Jonas Becker. Sie wollen mit ihrem Entwurf der Steinhuder-Meer-Straße ein eher naturnahes Gepräge geben . Die Gruppe „Neues Zentrum Hagenburg“ mit Christa Schädlich, Florian Runge, Tsmorlig Richter, Iiro Vainkainen und Nikolas Hoppe sowie Mareike Bühler als Sprecherin griff dagegen den Charakter ortsbildprägender Gebäude wie des Ratskellers auf und ließ ihn in die Ansicht der geplanten Neubauten einfließen.

Beiden Entwürfen ist gemein, dass das jetzige Mehrzweckhaus einschließlich des Sportheims des TSV keinen Bestand mehr haben und durch zeitgemäße Neubauten ersetzt werden soll.

Während der Entwurf der „Grünen-Mitte“-Gruppe einen oval geformten Bau mit einem Café vorsieht, splitteten ihre Kommilitonen den jetzigen Bau in Einzelgebäude auf, davon sollte eines Tribünen und Umkleiden für die Sportler enthalten. Das größte in Fachwerkoptik gehaltene Gebäude sieht ein Café, Veranstaltungsräume und einen Jugendraum vor. Ein weiteres Haus platzierten sie an der Ecke Steinhuder-Meer-Straße/B441 mit einer kleinen Ladenzeile.

Beide Gruppen bildeten den Straßenraum von der Schule bis Schützenhaus und Mehrzweckhalle zu einem großen Platz aus, von dem der Autoverkehr weitgehend ausgeschlossen sein soll. Eine stärkere Einbeziehung des Luerßendamms mit der Ausbildung des Parkplatzes neben der Mehrzweckhalle im einen Entwurf oder eine Einbahnstraße rund um das Gebäude am Volksbank-Parkplatz, an dem auch die Schulkinder mit „Kiss and Go“ verabschiedet würden, soll nach Ansicht der Studenten ausreichen.




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