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Bushäuschen soll Ortsmitte von Altenhagen II aufwerten

„Haben uns was dabei gedacht“

Messenkamp (bab). Messenkamp hat mit dem Bau des neuen Bushauses in Altenhagen II begonnen. Der Gemeinderat hatte den Vorschlag von Bürgern und Bürgermeister Frank Witte zugestimmt, aus Bruchsteinen, die beim Abriss der alten Gebäude gefunden wurden, ein Wartehaus auf dem Dorfplatz zu bauen.

veröffentlicht am 08.04.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:41 Uhr

„Wir haben schon die Fundamente gemacht“, sagt Witte, der hofft, dass das Bushaus Pfingsten fertig ist. Dann will die Gemeinde dort den Pfingstbaum aufstellen. Dafür sei extra eine Vorrichtung gefertigt worden, damit der Baum dort künftig eingelassen werden kann. Mit einem fest am Pfingstsonnabend, 30. Mai, soll der Platz dann offiziell eröffnet werden.

Das Wartehaus wird von einer Firma errichtet. Die Sandsteine werden teilweise behauen, teilweise so genommen, wie sie vorgefunden wurden, beschreibt Witte. Zwei Altenhäger Bürger, die Bildhauerin Susann Karsthof und der Designer Andreas Schulz, hatten den Entwurf zu dem Gebäude gemacht. Die Sandsteine werden demnach an einigen Stellen mit farbigen Glaseinsätzen unterbrochen. „Die wird Herr Schulz mit Studenten in der Universität Hildesheim anfertigen“, erklärt Witte. Für die Gemeinde fielen dann lediglich Materialkosten für das Glas an.

Trotzdem wird der Bau des Hauses noch rund 17 500 Euro kosten. Die Gemeinde bekommt Geld vom Landkreis aus Regionalisierungsmitteln dazu. „Bisher haben wir eine Zusage von 8500 Euro“, sagt Witte. Normalerweise gebe es 90 Prozent der Kosten erstattet. Messenkamp habe aber ursprünglich einen anderen Kostenvoranschlag eingereicht. Doch der stellvertretende Gemeindedirektor und Bauamtsleiter Jörg Döpke wolle jetzt noch einmal beim Kreis die aktuelle Kostenplanung vorlegen.

Das Häuschen bekommt eine Grundfläche von 3,20 mal 5,10 Metern und ist nach zwei Seiten offen. Das Satteldach wird an der einen Ecke von einem Stützpfeiler getragen, der künstlerisch gestaltet werden soll.

Friedjof Runge, Bildhauer aus dem Auetal, solle die Säule verkleiden, sagt Witte. „Ich habe schon mit ihm gesprochen.“ Er hoffe außerdem, noch alte Tonpfannen für das Dach zu finden.

„Das soll nicht nur ein Buswendeplatz sein“, sagt der Bürgermeister zu dem Anspruch, der dahinter steckt. „Wir haben uns schon etwas dabei gedacht.“ Der Dorfplatz solle ordentlich aufgewertet werden.




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