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Fraktionssprecher Rakelbusch verweist auf „erfolgreiche Bauhofkooperation mit der Stadt Wunstorf“

Hagenburger CDU diskutiert über Wechsel nach Hannover

Hagenburg (jpw). Bei den Landratswahlen dominierten noch die klaren Bekenntnisse zu einem weiterhin selbstständigen Landkreis Schaumburg. Demnächst wird sich nun aber der CDU-Ortsverband Hagenburg, politische Heimat des ehemaligen Landratskandidaten Klaus-Dieter Drewes, konkret mit Plänen einer Fusion der Gemeinde Hagenburg mit der Region Hannover oder auch der Stadt Wunstorf beschäftigen.

veröffentlicht am 17.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:42 Uhr

„Wir wollen die Lichter des Zuges nicht von hinten sehen“, begründete der CDU-Fraktionssprecher Peter Rakelbusch einen entsprechenden Antrag während der jüngsten Hauptversammlung seiner Partei im Ratskeller.

Rakelbusch bezog sich auf das Hesse-Gutachten, das ein Zusammengehen des Landkreises Schaumburg mit den Landkreisen Holzminden und Hameln empfiehlt. Er stellte die Frage, ob die CDU Hagenburg warten wolle, „ob wir per Diktat uns einer Kreisreform beugen sollen, oder ob wir selbst handeln und die Initiative ergreifen und einen Partner, in Klammern: die Region Hannover, suchen“. Diese würde „die Interessen und Angelegenheiten der Hagenburger auf bessere Weise wahren können“.

Auch im Namen von Bürgermeister Karl-Wilhelm Möller unterstrich Rakelbusch angesichts einer „erfolgreichen Bauhofkooperation mit der Stadt Wunstorf“ sein Unverständnis über Fusionsgespräche, die „Herr Bothe und Herr Drewes“ für den CDU-Samtgemeindeverband mit der CDU der Samtgemeinde Lindhorst und Niedernwöhren geführt hätten.

Zunächst hatte Rakelbusch von der Versammlung ein Votum erhofft, „in welche Richtung es gehen soll“. Ortsverbands-Vorstandsmitglied Martin Büsselberg hielt anschließend gar ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Zukunft der Gemeinde Hagenburg in der Region Hannover; Drewes bot den Mitgliedern ein Gespräch mit dem Autor des Gutachtens, Prof. Joachim Hesse, an, der im nächsten Jahr Schaumburg besuchen wolle.

Die Versammlung kam überein, über das Thema nicht weiter zu diskutieren, sondern während einer weiteren Mitgliederversammlung intern zu besprechen.




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