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Bei Instandhaltungsarbeiten taucht unerwarteter Schaden auf / Eröffnung wohl erst am 11. September

Hallenbad noch sechs Wochen dicht

BAD NENNDORF. Wer sich auf einen baldigen Hallenbad-Besuch gefreut hat, kann sich dies erst einmal aus dem Kopf schlagen. Wegen eines technischen Problems bleibt die Badeanstalt bis zum 11. September geschlossen. Voraussichtlich.

veröffentlicht am 31.07.2018 um 16:42 Uhr

Das Nenndorfer Hallenbad bleibt noch für weitere sechs Wochen eine Baustelle. Kleines Bild: Das Durchschreitebecken ist bereits angelegt worden. Fotos: gus

Autor:

Guido Scholl
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Zwar zieht es Schwimmfreunde angesichts der Wetterlage dieses Rekord-Sommers ohnehin eher in die Freibäder der umliegenden Kommunen. Doch in diesem Spätsommer hätte das Hallenbad mit einer neuen Attraktion gelockt. Die Schleuse zum Betreten der Wiese ist nach mehreren Jahren endlich nutzbar. Das Durchschreitebecken ist auf dem Außengelände bereits angelegt. Doch durch die verlängerte Sperrzeit wird nun auch aus dem Sonnenbaden erst einmal nichts.

Eigentlich sollten in diesem Jahr nur Wartungsarbeiten und kleinere Reparaturen vorgenommen werden. So wurde die gewohnte Schließung während der Sommerferien vom Landkreis angekündigt. Nach den Ferien sollte der Betrieb eigentlich wieder starten.

Doch dann stellten die Arbeiter, die mit den Wartungsmaßnahmen beschäftigt sind, fest, dass im Nichtschwimmerbecken Bodenfliesen abgeplatzt waren. Dies erklärte Kreis-Pressesprecherin Anja Gewald auf Anfrage. Woher der Schaden rührt, sei nicht bekannt. Möglich sei, dass nach dem Ablassen des Wassers für die Wartung größere Temperaturunterschiede als gewöhnlich auf die Fliesen einwirkten. „Das ist aber reine Spekulation“, betont Gewald. Der betroffene Bereich sei nur etwa sieben Quadratmeter groß. Ein Fliesenleger sei auch bereits dabei, den Schaden zu beheben. Doch es müsse nach Beendigung dieser Arbeiten noch eine längere Trocknungsphase abgewartet werden, ehe das Becken wieder befüllt werden kann. Daher ziehe sich die Schließung so lange hin.

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Das Befüllen und Aufheizen des Wassers nimmt ebenfalls einige Tage in Anspruch. Doch dies war auch in der ursprünglich angenommenen Arbeitsdauer bereits einkalkuliert gewesen.

Dass die Nenndorfer nun noch länger ohne das Hallenbad auskommen müssen als gedacht, sei bedauerlich, findet Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt. Er rechnet aber nicht mit einer Dauerbaustelle wie im Stadthäger Tropicana sondern mit einer absehbaren Wiederinbetriebnahme.




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