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Schützen des SV Jetenburg nehmen mit großem Kaliber die Saufeder-Plakette ins Visier

Hartes Gefecht mit historischer Aydtbüchse

Bückeburg (mig). Mit der historischen Aydtbüchse und großem Kaliber haben am Wochenende die Schützen des SV Jetenburg von 1913 den Schmidt-Jäger-Pokal (50 Meter, historische Aydtbüchse) und die Saufeder-Plakette (100 Meter, Großkaliber) ausgeschossen.

veröffentlicht am 30.07.2008 um 00:00 Uhr

Auf dem Schießstand am Harrl gab es in diesem Jahr einen harten Kampf um die begehrten Trophäen. Elf Mitglieder traten gegeneinander an - das bessere Ende für sich hatte in beiden Fällen Schatzmeister Wilfried Brandt. "Es waren alle sehr ehrgeizig dieses Jahr, es war langwierig", berichtete der stellvertretende Schießsportleiter Thomas Brandt anlässlich der Siegerehrung. Die begehrte Saufeder-Plakette (die historische Waffe hängt im Vereinslokal Gasthaus Fenkner) gewann Brandt erst nach drei Durchgängen um eine Zehntelwertung (10,4) vor Willi Henrich (10,3) und Marietta Sauer (10,2). Den Schmidt-Jäger-Pokal sicherte sich Brandt ebenfalls nach Stechen vor Hartmut Bade, der beim entscheidenden Schuss eine Fahrkarte setzte. Trotz der ungewohnten Waffen wurden in beiden Disziplinen großartige Ergebnisse erzielt. Beim Saufeder-Schießen gab es keine Wertung unter 28 (bei einer 10er Scheibe und drei Wertungs-Schüssen), beim Schmidt-Jäger-Pokal (20er Scheibe, drei Wertungs-Schüsse) hatten drei Schützen 58 Ringe, zwei Schützen sogar 59 Ringe. "Es haben alle großartig geschossen", lobte der Vorsitzende des Vereins, Willi Henrich, die Mitglieder. Den Reiz dieses besonderen Schießens sieht Henrich neben der guten Geselligkeit auch in den ungewöhnlichen Waffen. "Es macht allen viel Spaß mit der Aydtbüchse zu schießen, man hört gerne den großen Knall."




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