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Sieben 15-Punkte-Facharbeiten am GBN präsentiert / Rotarier loben Prämien aus

„Hash” bringt Schüler 300 Euro ein

Bad Nenndorf (gus). Die Bestnote von 15 Punkten hatten sie bereits im Sack – dennoch haben sich sieben Schüler des Gymnasiums Bad Nenndorf am Montagabend noch einmal voll ins Zeug gelegt: Eine Jury des Rotary Clubs Bad Nenndorf prämierte die besten Facharbeits-Präsentationen des 12. Jahrgangs.

veröffentlicht am 04.02.2013 um 21:22 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:42 Uhr

Den ersten Rang belegte Julius M. Steen, es folgten vier Zweitplatzierte und drei Dritte. Verbunden waren die Platzierungen mit Geldprämien zwischen 300 und 50 Euro.

Zu den Inhalten: Niklas Richter (2.) machte mit „Politische und geschichtliche Entwicklung in der Türkei unter Erdogan“ den Auftakt. Er attestierte dem europäisch-asiatischen Staat eine „schleichende Islamisierung“. Sarah Krüger (2.) fertigte eine Filmanalyse mit dem Titel „Die Fremde. Ein Leben für die Familie“ an. Der darin verübte Ehrenmord an einer jungen Muslima sei der Konfrontation von Emanzipation und radikaler Religionsauslegung geschuldet, ein allgemeingültiges Bild des Islam sei daraus nicht abzuleiten.

Elisa Amerjans (2.) Thema lautete „Sisi contra Sissi. Die Kaiserin zwischen Realität und Fiktion“. Der Tenor: Die echte Kaiserin hatte wesentlich weniger Strahlkraft und war auch deutlich weniger naiv als die Film-„Sissi“. Drehbuchautor und Regisseur Ernst Marischka hat also mächtig dick aufgetragen.

Alexander Zeidlers (3.) „Untersuchung von Haushaltsmitteln und Naturstoffen als Bakterizide“ erbrachte das Ergebnis, dass Minzöl und Zitronensaft beispielsweise baktrienhemmend wirken, Salbei hingegen kaum. Julius M. Steen erörterte die „Angriffsmöglichkeiten kryptologischer Hashfunktionen“. Dabei handelt es sich um digitale Verschlüsselungstechniken. Fazit: Unmöglich ist es nicht, das Kryptische aufzubrechen, aber sehr, sehr schwierig.

Tim Remmers (3.) erläuterte „Strategien des Nahrungserwerbs bei Nesseltieren“. Quallen und Anemonen angeln sich ihre Verpflegung demnach auf unterschiedliche Weise. Leonie Pagallies (2.) beurteile den „Militärischen Eingriff der USA in den Irak 2002/2003“. Ihr Urteil: Die gewaltsame Intervention war völkerrechtlich nicht legitim.




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