weather-image
×

Hausmeister soll wiederkommen

Samtgemeinde Sachsenhagen. Gegenseitige Vorwürfe, in aufgeheizter Atmosphäre – die sachliche Debatte um die Notwendigkeit eines zweiten Hausmeisters für die Grundschulen in Sachsenhagen und Hagenburg ist während der jüngsten Sitzung des Schulausschusses deutlich zu kurz gekommen. Nach mehr als zwei Stunden in Gegenwart von 50 Zuhörern befürwortete das Gremium mit Mehrheit den Antrag der CDU, wieder eine zweite Kraft einzustellen, ihr Stundenkontingent sollen die Hausmeister künftig mit Grünpflegearbeiten auffüllen.

veröffentlicht am 19.06.2013 um 22:46 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:42 Uhr

19. Juni 2013 22:46 Uhr

Samtgemeinde Sachsenhagen. Gegenseitige Vorwürfe, in aufgeheizter Atmosphäre – die sachliche Debatte um die Notwendigkeit eines zweiten Hausmeisters für die Grundschulen in Sachsenhagen und Hagenburg ist während der jüngsten Sitzung des Schulausschusses deutlich zu kurz gekommen. Nach mehr als zwei Stunden in Gegenwart von 50 Zuhörern befürwortete das Gremium mit Mehrheit den Antrag der CDU, wieder eine zweite Kraft einzustellen, ihr Stundenkontingent sollen die Hausmeister künftig mit Grünpflegearbeiten auffüllen.

Anzeige

Bereits zu Beginn hatte Verwaltungschef Jörn Wedemeier mit seinem Antrag, die Debatte nicht öffentlich zu führen, für eine 25-minütige Unterbrechung gesorgt und den Unwillen der überwiegenden Zahl der Zuschauer hervorgerufen. Wieder in öffentlicher Sitzung begründete der Elternvertreter Thomas Lange, warum vorab zu einer Informationsveranstaltung eingeladen worden sei: „um Informationen geben zu können“. Diese hätte er zuvor von der Verwaltung nicht bekommen. „Hätten wir zu dem Zeitpunkt schon gewusst, dass der Versuch mit den beiden Hausmeistern auf ein Jahr befristet war, hätten wir uns vielleicht anders positioniert“, sagte Lange.

Zum Abschluss der Debatte legte die Ausschussvorsitzende Kristina Kotulla (SPD) ihr Amt nieder. Sie begründete dies mit persönlichen Anfeindungen: „Manche haben nicht zwischen meiner Rolle als Mutter, als Lehrerin und als Ausschussvorsitzende trennen können.“jpw

Das könnte Sie auch interessieren...