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Opa Heinrich zeigt Kindern im Museum, wie früher Schuhe gemacht wurden und wie hart die Schulbank war

Heimatgeschichte jenseits trockener Schulbuchkost

Bückeburg (kk). Gebannt lauschen die Kleinen Opa Heinrich, alias Oliver Glissmann. Schuhe kauft man doch heute im Geschäft – und da erzählt der was von Leisten und Leder. Mit Eifer sind die Kindergartenkinder aus Petzen auch dabei, als dann noch ihre Füße „vermessen“ werden. Doch nicht nur in der Schuhmacherwerkstatt im Museum gibt es viel zu entdecken.

veröffentlicht am 03.02.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 02:21 Uhr

Opa Heinrich hat so viel zu berichten: Von Perlenstickerinnen und Trachten, vom Leben am Hofe – und sogar eine alte Schulbank gibt es hier zu sehen. Die interessiert die Kinder natürlich besonders: Schließlich wird die Gruppe nach den Sommerferien eingeschult. Kleine Exkursionen bereiten sie schon jetzt auf die neue Lernsituation vor.

Museumspädagogische Angebote wie diese erfreuen sich im Haus an der Langen Straße einer immer größer werdenden Beliebtheit. Museumsleiterin Dr. Anke Twachtmann-Schlichter: „Wir informieren gerne über die Möglichkeiten.“

Während jetzt im Winter keine regulären Öffnungszeiten für die Allgemeinheit angeboten werden können, sind Sonderprogramme für angemeldete Besuchergruppen nach Absprache immer möglich. Gerade die Spezialführungen für Kindergärten und Grundschulen kommen gut an. Auch als ungewöhnliches Programm für einen Kindergeburtstag eignet sich ein Besuch im Museum mit Bastelangebot. Speziell für Grundschüler werden Schwerpunktthemen wie Dinosaurier, Schaumburger Tracht oder Blaudruck kindgerecht aufbereitet.

Die Kinder erfahren auf diese Weise Heimatgeschichte hautnah – jenseits trockener Schulbuchkost. Doch auch das Museum und der Heimatverein als Träger profitieren, werden doch so bereits junge Leute an die Museumsarbeit herangeführt.

Infos: Telefon (0 57 22) 48 68 oder im Internet www.museum-bueckeburg.de.

Hier werden Füße vermessen: Opa Heinrich erklärt den Kindern die Schusterwerkstatt im Museum.

Foto: kk




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